Der Frühlingsanfang im März war ein echtes Spektakel.
Wetter-Wahnsinn im MärzDWD-Bilanz: Zu warm, zu trocken und hohe Waldbrandgefahr

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Im März lockte das Wetter bereits zu vielen Aktivitäten ins Freie. (Archivbild)
Der März legte einen rasanten Start in die neue Jahreszeit hin. Die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus Offenbach lautet: „Außergewöhnlich sonnig, sehr mild und niederschlagsarm“, wie die dpa meldet. Erst gegen Ende des Monats schlug das Wetter um und wurde wieder spätwinterlich.
Besonders die erste Hälfte des Monats fühlte sich mit ihrer Wärme schon an wie Mitte April. Am 7. März wurde in Michelstadt im südhessischen Odenwald der Spitzenwert von 19,9 Grad erfasst. Doch dann kam die Kehrtwende: Gegen Monatsende brachten Winde aus dem Nordwesten einen Temperatursturz. Richtig eisig wurde es am 28. März in Oberstdorf (Bayern) mit minus 15,5 Grad bei Neuschnee.
Temperaturen im März weit über dem Normalwert
Die Durchschnittstemperatur im März betrug 6,3 Grad, was eine Abweichung von plus 2,8 Grad bedeutet. Als Vergleichsgrundlage dient das langjährige Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Damals lag der Durchschnittswert bei lediglich 3,5 Grad.
Etwa 195 Sonnenstunden wurden im ersten meteorologischen Frühlingsmonat verzeichnet. Damit wurde der langjährige Mittelwert von 111 Stunden um ganze 75 Prozent überschritten. Eine noch längere Sonnenscheindauer gab es nur im März 2022 sowie im Vorjahresmonat.
Trockenheit sorgt für große Waldbrandgefahr
Anhaltende Hochdruckgebiete führten dazu, dass Regen im März eine Seltenheit war. Mit insgesamt nur 37 Litern pro Quadratmeter wurde über ein Drittel weniger als im Referenzzeitraum gemessen. Im Osten Deutschlands war der Monat besonders niederschlagsarm, dort fielen teils nur etwa zehn Liter pro Quadratmeter. Das Resultat: Schon zeitig im Jahr kletterte die Waldbrandgefahr auf die hohe Stufe 4.
Die größten Mengen an Schnee und Regen kamen mit 80 bis 120 Litern im Schwarzwald sowie am Alpenrand herunter, doch selbst diese Werte lagen unter dem langjährigen Mittel. Den stärksten Niederschlag des Monats erlebte am 25. März die Gemeinde Utzenfeld in Baden-Württemberg, wo 35 Liter pro Quadratmeter auf die Erde kamen. (red)
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