Frühlingssonne? Fehlanzeige! Am Mittelmeer herrscht jetzt Lebensgefahr.
Urlaubs-Albtraum an der AdriaWetter-Chaos! Behörden warnen vor Lebensgefahr

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Häuser und Bäume im Nebel bei Nacht.
Die Hoffnung auf eine relaxte Auszeit am Mittelmeer zerplatzt jäh. Gewaltige Unwetter fegen über die Adria und stellen für Touristen wie Anwohner eine massive Gefahr dar. Im kroatischen Velebit-Gebirge, das sich unmittelbar an der Küstenlinie befindet, gilt nun die höchste Warnstufe: Rot.
Eine dramatische Mitteilung kommt vom kroatischen Wetterdienst: „Die Wetterlage ist extrem gefährlich“. Eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben besteht bis Freitagnacht. Die Situation ist vor allem für Menschen auf See riskant, aber auch die küstennahen Einrichtungen sind massiv bedroht. Reisen in die Region? Davon wird „dringend abgeraten“. Das berichtet „t-online“.
Orkanstärke! Böen mit 165 km/h treffen auf die Küste
Mit bis zu 165 km/h erreichen die Windstöße eine gewaltige Kraft – das ist die Stärke eines Orkans. Im Bereich der Hafenmetropole Rijeka gibt es Warnungen bezüglich möglicher Gebäudebeschädigungen. Das Unwetter könnte Bäume aus dem Boden reißen und Schutt umherfliegen lassen. Auch mit Problemen im Verkehr und bei der Stromversorgung muss gerechnet werden.
Besondere Achtsamkeit ist ebenfalls auf den populären Ferieninseln wie Krk, Cres, Lošinj und Rab erforderlich. Eine Ermahnung des kroatischen Wetterdienstes lautet: „Unerfahrenen Seglern wird empfohlen, einen sicheren Hafen anzulaufen“.
Dramatische Lage auch in Italien: „Wir leben in Angst“
Aber die Unwetterlage beschränkt sich nicht allein auf Kroatien. Wetteralarme sind für beinahe das gesamte italienische Staatsgebiet aktiv. Für die Küstengebiete von Friaul-Julisch Venetien prognostiziert der staatliche Wetterdienst heftige Stürme. Schneefall ist in den Abruzzen möglich, und gleichzeitig wurde für die Toskana sowie Ligurien die Warnstufe Orange ausgerufen.
Die Stürme verursachten schon in diversen Gegenden Italiens Hangrutsche. Auf der Insel Sizilien kam es zur Zerstörung einer Straße. In Kalabrien beklagen sich die Menschen aus der Gemeinde Cosenza über die Schlammmassen: „Wir leben in Angst.“ Die Evakuierung mehrerer Häuser in der Provinz Foggia war nach einem Hangrutsch notwendig, weil das Fundament durch die Erdbewegungen Schaden genommen hatte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

