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Zyklon-Schock in ItalienStadtfest versinkt im Chaos – Hunderte flüchten

Überschwemmter Fluss mit braunem Wasser und kahlen Bäumen

Copyright: IMAGO / NurPhoto

Überschwemmter Fluss mit braunem Wasser und kahlen Bäumen.

Eine Feierlichkeit wird zum Albtraum: Ein Wirbelsturm schlägt zu.

Was als ausgelassene Party gedacht war, endete in purem Entsetzen. Am Sonntagabend genossen Hunderte Besucher das Stadtfest „Fiera di San Giuseppe“ in der italienischen Ortschaft Cosenza. Doch die Idylle zerbrach jäh, als eine gewaltige Wetterfront über sie hereinbrach und die Veranstaltung in ein panisches Durcheinander stürzte.

Ein Wirbelsturm zog über das Areal und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Buden wurden aus den Befestigungen gerissen, während starke Windstöße und wolkenbruchartige Niederschläge auf den Festplatz prasselten. Die fröhliche Atmosphäre schlug binnen Augenblicken in blanke Panik um; Verkäufer wie auch Gäste suchten ihr Heil in der Flucht. Das berichtet „t-online“.

Kritik am Bürgermeister nach Unwetter-Drama

Das Ausmaß der Verwüstung ist gewaltig. Planen von Zelten zerrissen, die Auslagen wurden durch die Gegend gewirbelt und durch die Regenmengen völlig durchnässt. Meldungen zufolge wurden aus Straßen tosende Flüsse. Das Unwetter zog auch an anderen Stellen der 63.000-Seelen-Gemeinde eine Schneise der Verwüstung: Mehrere Bäume krachten auf parkende Fahrzeuge, was den Verkehr lahmlegte. Es grenzt an ein Wunder, dass keine Personen zu Schaden kamen.

Vorsorglich wurde entschieden, am Montag sämtliche Schulen in Cosenza geschlossen zu halten. Der Bürgermeister, Franz Caruso, hat eine genaue Untersuchung angekündigt, um den kompletten Umfang des Schadens festzustellen. Dennoch erheben sich schon jetzt kritische Stimmen. Der Journalist Gabriele Carchidi machte auf Facebook seinem Ärger Luft, die Tragödie sei absehbar gewesen: „Der Zyklon war schon seit Tagen angekündigt, aber im Rathaus hat das offenbar niemand bemerkt.“ Das Stadtoberhaupt, so die Forderung, solle sich „vor Scham verstecken“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Die Österreicherin Natascha Kampusch. Nach acht Jahren in Gefangenschaft schaffte Natascha Kampusch die Flucht. Doch seit ihrer Befreiung vor 13 Jahren ist sie immer wieder starken Anfeindungen in sozialen Medien ausgesetzt. In ihrem dritten Buch fordert sie eine «Internet-Polizei». (zu dpa "Natascha Kampusch kämpft mit neuem Buch gegen Hass im Netz") +++ dpa-Bildfunk +++

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