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Stau-Hammer am WochenendeTrotz ruhiger Prognose droht an zwei Stellen der totale Kollaps

Stauprognose - Mittlere Auslastung

Copyright: dpa-infografik GmbH/dpa-tmn

Im Norden und Süden Deutschlands könnte es am kommenden Wochenende (20. bis 22. März) auf den Autobahnen wieder länger dauern.

Eigentlich soll es auf Deutschlands Straßen am kommenden Wochenende (20. bis 22. März) ganz entspannt zugehen. Doch Vorsicht! An zwei wichtigen Autobahnen droht der Stillstand – und das könnte auch euch treffen.

Die großen Autoclubs geben für das Wochenende eigentlich Entwarnung. Wie die dpa meldet, erwarten sowohl der ADAC als auch der Auto Club Europa (ACE), dass die Gefahr von Staus in ganz Deutschland „überschaubar“ bleibt. Doch die Sache hat einen gewaltigen Haken.

Vollsperrung im Norden und Süden: Hier wird es richtig eng

An zwei entscheidenden Verkehrsachsen im Norden und Süden droht der Verkehr komplett zusammenzubrechen. Im Norden trifft es die A7 bei Hamburg: Der Elbtunnel wird wieder einmal voll gesperrt. Eine Umleitung ist zwar eingerichtet, doch hier braucht ihr Geduld.

Und auch im Süden, in Baden-Württemberg, solltet ihr starke Nerven haben. Am Leonberger Dreieck bei Stuttgart sorgt die Blockade einer Röhre des Engelbergtunnels für hohe Staugefahr. Dasselbe gilt für den Streckenabschnitt der A8 von Ulm nach Stuttgart. Der Ferienbeginn in Niedersachsen und Bremen könnte die Lage regional zusätzlich verschärfen.

Der Stau-Fahrplan von Freitag bis Sonntag

Freitag: Hier trifft der übliche Berufs- und Wochenendverkehr auf die ersten Reisenden. Richtig kritisch wird es am Abend: Ab 20.00 Uhr ist die A8 in Richtung Stuttgart zwischen Ulm-West und Mühlhausen dicht. Und ab 22.00 Uhr folgt die Vollsperrung des Elbtunnels auf der A7 in beide Richtungen bis Montagmorgen (5.00 Uhr).

Samstag: Der ACE erwartet „leichte Verzögerungen, aber wenig Staus“. Länger dauern kann es aber in Richtung Alpen, im Großraum Hamburg durch die Elbtunnel-Sperrung und auf der A8 für Rückreisende.

Sonntag: Bei schönem Wetter ist mit viel Ausflugsverkehr zu rechnen. Der ADAC schätzt jedoch, dass wegen der hohen Spritpreise infolge des Irankrieges auch „etliche“ Autofahrer auf spontane Trips verzichten. Am Nachmittag droht im Heimreiseverkehr dann wieder Stau an den bekannten Sperrungen.

Diese Autobahnen sind besonders betroffen

Der ADAC und der ACE warnen auf folgenden Strecken vor mehr Verkehr, darunter auch viele Routen in NRW:

A 1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg – LübeckA 2 Berlin – Hannover – Dortmund – OberhausenA 3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – NürnbergA 4 Heerlen/Aachen – Köln – OlpeA 5 Heidelberg – Karlsruhe – BaselA 6 Mannheim – Heilbronn – NürnbergA 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg und Hannover – Hamburg – FlensburgA 8 Salzburg – München – Ulm – Stuttgart – KarlsruheA 9 München – NürnbergA 10 Berliner RingA 12 Berliner Ring – Frankfurt/OderA 13 Dresden – Schönefelder-KreuzA 45 Aschaffenburg – Gießen – DortmundA 59 Düsseldorf – Köln – BonnA 81 Stuttgart – HeilbronnA 93 Kiefersfelden – RosenheimA 95 München – Garmisch-PartenkirchenA 99 Autobahnring München

Blick nach Österreich und in die Schweiz

In Österreich bleibt der große Oster-Reiseverkehr noch aus. Probleme drohen aber an Baustellen, etwa auf der Brennerautobahn (Informationen online) und am Reschenpass. In Tirol (Details hier) und Vorarlberg (Details hier) gelten Fahrverbote für Ausweichverkehr. An der deutschen Grenze sind wegen Kontrollen Wartezeiten möglich, besonders an den Übergängen Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93). Echtzeit-Daten gibt es bei der Asfinag.

In der Schweiz ist die Lage ähnlich entspannt. Nur bei der An- und Abreise in den Skigebieten kann es laut ACE punktuell mal länger dauern. Als zeitweise staugefährdet gelten die Gotthard- und San-Bernardino-Route.

Die gute Nachricht: Der große Oster-Reiseverkehr lässt noch auf sich warten. Trotzdem solltet ihr die Hotspots im Norden und Süden am besten weiträumig umfahren, wenn ihr könnt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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