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Das Todes-DinnerSaßen die Opfer hier mit ihrem Mörder am Tisch?

Baumstamm mit Polizeiabsperrung im Wald

Copyright: IMAGO / Steinach

Baumstamm mit Polizeiabsperrung im Wald.

Sie essen zusammen zu Abend, ein Foto entsteht. Wenige Stunden später sind zwei von ihnen tot.

Schreckliche Szenen in einer Gaststätte in Raunheim (Kreis Groß-Gerau): In den frühen Morgenstunden des 17. März verloren zwei Männer ihr Leben. Um circa 3.45 Uhr peitschten die Schüsse durch die Nacht. Fünf Kugeln trafen den Betreiber des Bistros, ein Stammkunde erlitt mindestens drei Treffer. Für beide kam jede Hilfe zu spät.

Ein massiver Polizeieinsatz folgte, sogar ein Helikopter suchte die Gegend ab. Doch der Täter entkam und ist seither auf der Flucht. Nun bringt eine Fotografie eine spektakuläre Wendung in die Untersuchung. Sie soll am Vorabend in einem Restaurant in Frankfurt aufgenommen worden sein und zeigt 15 Männer an einem langen Tisch im Operncafé. Mit dabei: die zwei späteren Todesopfer. Das Foto entstand zwischen 22.00 Uhr und 22.30 Uhr – nicht einmal sechs Stunden vor der Bluttat. Das berichtet „t-online“.

Die Spur führt ins Rocker-Milieu

Das Bild ist hochexplosiv, denn mit am Tisch saß angeblich auch Robert T., der Chef des Hells-Angels-Charters aus Gießen. Laut einem Bericht der „Bild“ ist er bei der Polizei kein Unbekannter. Nach dem Verbrechen trauerte er öffentlich um einen der Getöteten und schrieb in einem Beitrag: „Wir nehmen Abschied von unserem Bruder Kenan.“ Am Grab soll die Rocker-Figur eine Verbeugung gemacht haben.

Für die Kriminalbeamten ergeben sich aus dem Treffen zentrale Fragen: Wer waren die übrigen Personen an der Tafel? Welches Verhältnis hatten sie untereinander? Und was war das Thema der Unterhaltung an jenem Abend? Die zuständigen Stellen geben sich bezüglich der Hintergründe des Verbrechens zugeknöpft, ein Tatmotiv wurde nicht bestätigt.

War es die Tat eines Profis?

Der getötete Inhaber des Bistros soll jedoch Verbindungen ins Drogenmilieu besessen haben. Ein Beamter äußerte gegenüber der „Bild“, dass der Mann wahrscheinlich das primäre Ziel der Attacke war. Das zweite Todesopfer war den Behörden ebenfalls bekannt und saß eine Gefängnisstrafe wegen Betrugs ab. Beide sollen eine Verbindung zu den Gießener Hells Angels gepflegt haben, was die aufgetauchte Aufnahme nun zu bestätigen scheint.

Die Ausführung der Tat deutet auf eine professionelle Hinrichtung hin. „Hier waren eindeutig Profis am Werk, die Tat wurde geplant und gezielt ausgeführt“, zitiert die Zeitung einen Beamten. Nach unbestätigten Meldungen könnte eine Auseinandersetzung wegen verschwundenem Kokain im Wert von etwa zwei Millionen Euro der Auslöser sein. Die Kriminalbeamten halten es für möglich, dass ein Mörder aus dem Ausland angeheuert wurde – ein sogenannter Fall von „Violence as a Service“, also bestellter Gewalt.

Währenddessen fahndet die Polizei nach entscheidenden Zeugen. Um etwa 3.18 Uhr, kurz vor dem Verbrechen, wurden zwei Personen auf der Frankfurter Straße gesichtet, direkt gegenüber dem Ort des späteren Geschehens. Angeblich handelte es sich um zwei junge Männer, von denen einer eine Kapuze trug. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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