Video zeigt schmerzhafte Tat Tierquäler ritzen Trump-Schriftzug in Haut von Seekuh

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In Florida haben mutmaßliche Trump-Anhänger den Schriftzug 'Trump' in die Haut einer Seekuh geritzt. Unser Foto zeigt eine Seekuh im März 2012 in Nürnberg. 

Miami  – Diese Tat ist verabscheuungswürdig: Unbekannte haben in Florida einer Seekuh den Namen 'Trump' in die Haut geritzt. Die Behörden fahnden nun nach dem ruchlosen Tierquäler.  

Den Täter erwarte eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 50.000 Dollar (rund 41.000 Euro), sagte der Ermittler Craig Cavanna am Montag (Ortszeit) laut der Lokalzeitung „Citrus County Chronicle“.

Tierquälerei in Florida: 'Trump' in Haut von Seekuh geritzt

Die verletzte Seekuh war am Sonntag im Fluss Homosassa im Westen Floridas entdeckt worden. Auf einem vom „Citrus County Chronicle“ veröffentlichten Video war der Name "Trump" deutlich auf dem Rücken des Tiers zu erkennen (siehe Video oben).

Wann es verletzt worden war, war zunächst unklar. Der Fall wurde vier Tage, nachdem radikale Trump-Anhänger das Kapitol in Washington gewaltsam gestürmt hatten, bekannt.

Wegen des Vorfalls am vergangenen Mittwoch musste eine Kongresssitzung zur formellen Bestätigung des Siegs von Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl am 3. November unterbrochen werden. Im Zusammenhang mit dem Sturm aufs Kapitol kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist.

Tierquälerei in Florida: Seekühe leicht angreifbar

Florida ist Heimat von rund 7500 Seekühen, die in den relativ warmen Gewässern des Homosassa-Flusses überwintern. Der Fluss ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.

Im flachen Wasser lassen sich die trotz ihrer Größe ungefährlichen Seekühe berühren - das macht die mit Elefanten verwandten Säugetiere leicht angreifbar.

Nach Angaben der Kommission für den Schutz von Fischen und wilden Tieren in Florida starben im vergangenen Jahr 637 Seekühe, 90 von ihnen durch Kollisionen mit Booten und 15 infolge anderer menschlicher Eingriffe in die Natur. (afp, ta)

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