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Schüsse auf den PapstWas am 13. Mai geschah: „Dalli Dalli“ und ein „Twilight“-Star

Kalenderblatt

Copyright: dpa-infografik/dpa

Tag für Tag finden Sie an dieser Stelle einen Rückblick auf Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, die mit diesem Datum verbunden sind.

Der 13. Mai: Ein Tag zwischen Attentat und TV-Kult.

Rom, 13. Mai 1981: Die Welt erstarrt. Mitten auf dem Petersplatz wird das Leben von Papst Johannes Paul II. bedroht. Ein türkischer Extremist namens Ali Agca gibt mehrere Schüsse ab, die das katholische Kirchenoberhaupt lebensgefährlich treffen. Diese Tat hat sich tief in das Bewusstsein der Menschen eingegraben.

Aber der 13. Mai hat auch eine heitere Seite. Im Jahr 1971, also exakt ein Jahrzehnt früher, startet im ZDF eine Show, die Fernsehgeschichte schreiben wird. Mit dem legendären Hans Rosenthal geht „Dalli Dalli“ erstmals auf Sendung und wird zum absoluten Kult.

Machtwechsel und eine düstere Vergangenheit

An diesem Tag gab es auch in der Politik ordentlich Bewegung. Philip Rösler übernimmt 2011 den Vorsitz der FDP von Guido Westerwelle, der das Amt lange innehatte. Doch Röslers Zeit an der Spitze ist kurz: Nach einer herben Niederlage bei der Wahl 2013 macht er den Weg frei für Christian Lindner.

Ein Blick weit zurück zeigt eine dunkle Seite der Geschichte nach dem Krieg. In Dachau spricht ein US-Militärgericht im Jahr 1946 Todesurteile gegen 58 Wachmänner des KZ Mauthausen aus. Und hier kommt das schockierende Detail: Von diesen Urteilen wurden 49 wirklich vollzogen.

Für einige Prominente ist der Tag aber ein Grund zum Feiern. Die wunderbare Schauspielerin Senta Berger („Kir Royal“) aus Deutschland und Österreich wird 85 Jahre alt. Auch der britische Schauspieler Robert Pattinson („Twilight“), der durch die „Harry Potter“-Reihe berühmt wurde, feiert seinen 40. Geburtstag. (dpa/red)

Die Liste der Geburtstagskinder geht weiter: Alexander Rybak (40), der Sänger aus Norwegen, der 2009 den ESC gewann, und die US-Basketball-Ikone Dennis Rodman (65) stoßen ebenfalls an. Gleichzeitig erinnern wir an den Schriftsteller und Dramatiker Rolf Hochhuth („Der Stellvertreter“). Er ist im Jahr 2020 gestorben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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