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Unglaublich, aber wahrWegen Kleckerbetrag: Ryanair-Jet von Gerichtsvollzieher beschlagnahmt

Hände halten Brief „Gerichtsvollzieher“, Euro Banknoten

Copyright: IMAGO / Bihlmayerfotografie

Hände halten Brief „Gerichtsvollzieher“, Euro Banknoten

Ryanair ignoriert Forderung – jetzt prangt der Kuckuck auf einem ganzen Flugzeug!

Eine unfassbare Geschichte vom Airport im österreichischen Linz! Ein Passagierjet von Ryanair, der irischen Fluggesellschaft für Billigreisen, die auch Mallorca bedient, ist dort anscheinend gepfändet worden. Der verantwortliche Jurist, Georg Wageneder, bestätigte den Vorfall auf Anfrage von Medien aus Deutschland und Österreich.

Der Auslöser für diesen ganzen Ärger: Ein Flug im Sommer 2024 hatte für eine Passagierin eine extreme Verzögerung von circa 13 Stunden zur Folge. Ihr Rechtsbeistand verklagte Ryanair auf eine Kompensation von anfänglich lediglich 355 Euro. Aber die Fluggesellschaft rührte sich nicht. „Aber sie haben nicht gezahlt“, erklärte Wageneder der Zeitung „Heute“. Wie der ORF berichtet, stieg die geschuldete Summe durch weitere Gebühren und Zinsen auf 890 Euro. Daraufhin beauftragte der Anwalt ein Gericht mit der Eintreibung des Geldes. Das berichtet „Mallorca Magazin“.

Kuriose Szene im Cockpit: Pilot ist pleite

Ein Vollstreckungsbeamter, den man in Österreich „Exekutor“ nennt, versuchte anschließend, das Geld direkt vom Piloten einer Ryanair-Maschine einzuholen. Aber der Flugkapitän hatte kein Bargeld dabei. Laut dem Juristen Wageneder wurde daraufhin einfach „geschaut, was da ist“. Prompt versah man das Flugzeug selbst mit einem Pfandsiegel.

Ryanair hingegen möchte von einer Beschlagnahmung nichts wissen. Ein Sprecher der Airline teilte dem Online-Portal t-online mit: „Keines unserer Flugzeuge wurde gepfändet“. Der Sticker sei nur ein „Standard-Verwaltungsaufkleber“. Der Sprecher hob hervor: „Alle unsere Flugzeuge sind im Einsatz, einschließlich dieses Flugzeugs.“

Trotz Kuckuck: Der Jet darf weiter starten

Vom Flughafen Linz kam ebenfalls eine Bestätigung des Ablaufs. Gegenüber t-online sagte ein Sprecher auf Anfrage: „Wir haben den Gerichtsvollzieher und eine Anwältin der klagenden Partei zum Flugzeug begleitet, wo der Gerichtsvollzieher seine Amtshandlung vornahm.“

Tatsächlich muss der Jet wegen des Pfandsiegels nicht zwangsläufig am Boden bleiben. Die Maschine darf von Ryanair weiter betrieben werden. Es gibt aber einen entscheidenden Haken: Werden die Schulden nicht beglichen, könnte das Flugzeug am Ende unter den Hammer kommen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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