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Gruppenvergewaltigung auf MallorcaAcht Urlauber müssen für 73 Jahre in den Knast

Ein Fahrzeug der spanischen Polizei kommt am Landgericht in der Inselhauptstadt an, wo der Prozess gegen einen Deutschen wegen Mordes an einem anderen Deutschen beginnt. Der Angeklagte soll sich im Oktober 2023 mit einem Messer auf das Opfer gestürzt und elfmal zugestochen haben. +++ dpa-Bildfunk +++

Copyright: picture alliance/dpa

Ein Fahrzeug der spanischen Polizei kommt am Landgericht in der Inselhauptstadt an.

Aktualisiert

Nach einer Horrortat auf Mallorca kam es nun zu einem Urteil. 

Auf der beliebten Ferieninsel erging ein strenges Urteil! Acht Männer müssen für eine Gesamtdauer von 73 Jahren ins Gefängnis. Verurteilt wurde die Gruppe, die sich aus sieben französischen und einem schweizerischen Staatsbürger zusammensetzt, für die gemeinschaftliche Vergewaltigung einer jungen Urlauberin. Die Angeklagten gestanden ihre Tat vor dem Gericht der Stadt Palma. Das Geständnis erfolgte am Montag (9. März 2026).

Drei Männer wurden zu je 13 Jahren Haft verurteilt, zwei bekamen je elf Jahre und drei Monate Haft, ein weiterer Mann muss sechs Jahre in Haft. Die weiteren zwei Täter kamen glimpflicher davon, da sie sich nicht an der Vergewaltigung beteiligt hatten, bei der Tat aber zugesehen und sie gefilmt haben. Ihre Strafe: je zwei Jahre und drei Monate.

Urteil nach Horrortat auf Mallorca

Das entsetzliche Verbrechen ereignete sich in den frühen Stunden des 14. August 2023. Tatort war ein Hotel in Magaluf, einem populären Ferienort. Um circa 7.30 Uhr brachten zwei der Verurteilten die zu dem Zeitpunkt 18 Jahre alte Britin in ein Zimmer des Hotels. Die übrigen Mitglieder der Gruppe stießen kurz darauf hinzu. Gemeinsam vergingen sie sich an der Frau, die unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. 

Nach Bekanntwerden des Vorfalls leitete die Guardia Civil eine Untersuchung ein, die zur Festnahme der Tatverdächtigen führte. Eine besonders widerwärtige Entdeckung machten die Ermittler dann: Sie fanden auf den Mobiltelefonen von einigen der Männer etliche Videoaufnahmen, die das Verbrechen dokumentierten.

Ursprünglich forderte die Anklagebehörde laut „Mallorca Magazin“ eine deutlich längere Haftzeit: eine Gesamthaftstrafe von 151 Jahren. Die Zahlung einer Entschädigungssumme von 150.000 Euro an die junge Frau durch die Verurteilten führte jedoch zu einer Strafmilderung. Das Strafmaß wurde schließlich auf 73 Jahre herabgesetzt, nachdem sich Staatsanwaltschaft, Verteidiger und Nebenkläger geeinigt hatten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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