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Rolltreppen-Chaos am HauptbahnhofBahn macht vage Ansage, wann das Elend ein Ende hat

Rolltreppen am Hauptbahnhof

Copyright: Britta Pedersen/dpa

Seit rund vier Wochen stehen viele Rolltreppen am Berliner Hauptbahnhof und anderen deutschen Bahnhöfen still. (Archivbild)

Rolltreppen-Chaos: Bahn meldet erste Erfolge.

Seit Wochen geht an vielen Bahnhöfen nichts mehr – jedenfalls auf den Rolltreppen. Besonders heftig hat es den Berliner Hauptbahnhof getroffen. Jetzt gibt es aber einen Hoffnungsschimmer: Die Deutsche Bahn verkündet, dass die Instandsetzungen vorankommen.

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, sind am Hauptbahnhof in der Hauptstadt mittlerweile wieder einige Fahrtreppen auf sämtlichen Stockwerken in Betrieb. Für Reisende bedeutet das: Der Weg von ganz oben nach ganz unten ist wieder ohne mühsames Treppensteigen möglich – eine riesige Erleichterung für alle mit schwerem Gepäck.

Bundesweites Problem: 70 Anlagen standen still

Das Ausmaß des Problems ist gewaltig: Ein Defekt am Getriebe legte kürzlich deutschlandweit 70 von insgesamt 1.000 Anlagen lahm. Ungefähr die Hälfte dieser Ausfälle konzentrierte sich auf den Berliner Hauptbahnhof, den meistfrequentierten Bahnhof der Bundesrepublik. Auch der Bahnhof Südkreuz war von den Störungen betroffen.

Die Spezialisten der Bahn und des Herstellers Kone arbeiten laut Unternehmensangaben mit Hochtouren daran, die übrigen defekten Rolltreppen schnellstmöglich wieder zum Laufen zu bringen. In anderen Teilen Deutschlands seien viele der ausgefallenen Anlagen bereits wieder funktionstüchtig, wurde mitgeteilt.

Wann ist alles wieder normal? Bahn hält sich bedeckt

Doch die wichtigste Frage, die sich alle Pendler und Reisende stellen, bleibt unbeantwortet: Wann hat das Chaos endlich ein Ende? Einen genauen Termin kann die Bahn nicht angeben. Für die komplizierten Reparaturarbeiten wird speziell ausgebildetes Personal benötigt.

Und jetzt kommt der Dämpfer: Die Geschwindigkeit der Reparaturen ist von der Verfügbarkeit der nötigen Ersatzteile für die Getriebe abhängig, so die Bahn. Üblicherweise haben solche Komponenten Lieferzeiten von mehreren Monaten – was die lange Wartezeit erklärt.

Immerhin gibt es vor Ort eine kleine Unterstützung. Mehr als 40 Service-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind im Schichtbetrieb aktiv, um Passagieren beim Tragen ihrer Koffer zu assistieren und ihnen den Weg zu weisen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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