Riesen-Zoff im Rocker-Milieu! In Dortmund greift das SEK durch.
Rocker-Zoff eskaliertSEK stürmt Haus von Hells-Angels-Feind

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Hells Angels-Boss Frank Hanebuth im Fokus der Justiz.
Am frühen Donnerstagmorgen (15. Januar 2026) schreckt eine gewaltige Explosion die Menschen in Dortmund auf! Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) drang um etwa 6 Uhr in die Wohnung des früheren Rocker-Chefs Elvedin M. ein. Die Szene glich einem Krimi: Maskierte Einsatzkräfte sprengten Berichten zufolge mit Maschinenpistolen die Eingangstür, wobei vier Explosionen zu hören waren. Unmittelbar danach klickten bei M. die Handschellen und er wurde weggebracht.
Der Kerl, der auf Social Media als „Eko the Troublemaker“ (zu Deutsch: „Eko, der Unruhestifter“) auftritt, mischt schon seit einer ganzen Weile die Szene ordentlich auf. Vor Kurzem provozierte er ganz offen Frank Hanebuth, eine bekannte Figur der Hells Angels, und sprach sogar von einem Blutbad. Die Ermittlungsbehörden wurden aufgrund der wechselseitigen Einschüchterungen und der Schüsse auf M.s Haus tätig. Das berichtet „t-online“.
Der Streit hat eine längere Historie: Zusammen mit vielen seiner Kumpels wechselte „Eko“ von den Bandidos zu den rivalisierenden Hells Angels. Das nährte die Befürchtung eines eskalierenden Rockerkriegs. Aber die „Höllenengel“ setzten ihn schnell wieder vor die Tür und erklärten ihn für „vogelfrei“. Nicht einmal die Schüsse, die am zweiten Weihnachtsfeiertag auf sein Zuhause abgefeuert wurden, konnten ihn einschüchtern. In einem Video spottete er über die Angreifer: „Mit was schießt ihr da? Habt ihr das mit einem Floprohr gemacht? Das Ding kommt ja nicht mal durch die Scheibe.“
„Eko“ schickte in einem Clip eine klare Kampfansage in Richtung Hanebuth und dessen Crew: „Kommt runter, wann ihr wollt“. Er gab an, ein Telefongespräch mit dem Rocker-Boss mitgeschnitten zu haben, und kündigte an, es zu veröffentlichen. Seine Ansage war unmissverständlich: „Jeder, der mir an die Wäsche will, der badet am Ende in seinem Blut.“ Mit der herausfordernden Ansage „lasst die spiele beginnen.“ beendete er seine Nachricht.
Während der Durchsuchung am Donnerstag wurden nach Polizeiangaben „beweiserhebliche Gegenstände gefunden und sichergestellt“. Es wird gemunkelt, dass es sich hierbei um Waffen handelt. Man nahm Elvedin M. für weitere polizeiliche Schritte mit aufs Revier, entließ ihn jedoch im Anschluss wieder.
Herbert Reul (CDU), der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, fand ebenfalls deutliche Worte zu der Aktion: „Dem protzigen Machtgehabe machen wir ein Ende. Wer Selbstjustiz und Straßenkriege will, den holt das Spezialkommando aus dem Bett.“ Die Message sei eindeutig: Jeder, der sich mit dem Rechtsstaat anlegt, muss mit den härtesten Konsequenzen rechnen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
