Zum Inhalt springen

+++ EILMELDUNG +++ Verdachtsfall bei Bauarbeiten Mögliche Bombe in Köln – Stadt bereitet Evakuierung vor

+++ EILMELDUNG +++ Verdachtsfall bei Bauarbeiten Mögliche Bombe in Köln – Stadt bereitet Evakuierung vor

Schockfund im RheinLeichenteile in Müllsäcken entsorgt – Tatverdächtiger  festgenommen

Treibholz und ein umgestürzter Baum am Flussufer des Rheins. Nahe der deutschen Grenze wurden am und im Rhein Leichenteile gefunden. (Symbolfoto)

Copyright: IMAGO/dieBildmanufaktur

Treibholz und ein umgestürzter Baum am Flussufer des Rheins. Nahe der deutschen Grenze wurden am und im Rhein Leichenteile gefunden. (Symbolfoto)

Am und im Rhein wurden Leichenteile gefunden. Das Opfer wohnte in einem Asylheim. Die Ermittlungen führen zu einem Mitbewohner.

Fahndungserfolg nach dem Schockfund am Rhein. Nachdem am vergangenen Sonntag Nahe der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz Leichenteile entdeckt wurden, konnte die Polizei nun eine Festnahme vermelden.

Es handle sich um einen 43 Jahre alten Mann aus Bangladesch, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Beschuldigte habe sich mit dem Opfer ein Zimmer in einer Asylunterkunft geteilt, hieß es.

Tathergang und Hintergründe noch unklar

Die Leichenteile des Mannes waren laut Behörden am vergangenen Sonntag im Rhein und in der Nähe des Ufers in Abfallsäcken gefunden worden. Das Opfer wurde als 33-Jähriger aus Burundi identifiziert, der in dem Asylheim in Stein nahe der deutschen Grenze lebte und als vermisst gemeldet worden war.

Bei einer Durchsuchung des Asylheims seien Beweismittel gesichert worden, die den Tatverdacht gegen den Mitbewohner erhärteten, so die Staatsanwaltschaft weiter.

Der genaue Tathergang und die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Es bestünden derzeit keine Hinweise auf ein politisch oder religiös motiviertes Tötungsdelikt, hieß es.

Im Verlauf der Ermittlungen habe der Tatverdächtige psychische Auffälligkeiten gezeigt. Ob diese für die Tat eine Rolle spielten, sei Gegenstand weiterer Abklärungen. (dpa/red)