Nach zwei Jahren Pause ist die Deutzer Herbstkirmes zurück: Bis 1. November warten Fahrgeschäfte und Aktionstage.
Rummel am RheinDeutzer Herbstkirmes ist zurück – alles, was ihr wissen müsst

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Der Aufbau läuft auf Hochtouren: Hier wird eine Riesenradgondel von einem Kran angehoben.
Zwei Jahre Pause, jetzt ist sie zurück: Die Deutzer Kirmes startet wieder. Vom 24. Oktober bis zum 1. November 2026 wird die Deutzer Werft am Rhein erneut zum großen Rummelplatz. Auf dem Gelände zwischen Deutzer Brücke und Severinsbrücke bauen rund 80 Schausteller ihre Fahrgeschäfte, Spielbuden und Imbissstände auf. Geplant sind rasante Fahrten mit Blick auf den Dom, Karussells für die Kleinen und jede Menge Süßes und Herzhaftes.
Lange war unklar, ob es in diesem Herbst überhaupt klappt. Ein Rechtsstreit um die Vergabe hatte dafür gesorgt, dass die Kirmes dreimal ausfiel. Im Juli 2026 vergab die Stadt Köln den Zuschlag dann an Wilfried Hoffmann, Schausteller aus Leverkusen. Seine Konzession läuft bis Ende 2029.
Deutzer Kirmes 2026: Wann geht es los?
Los geht es am Samstag, 24. Oktober. Letzter Tag ist Sonntag, der 1. November 2026. Gefeiert wird auf der Deutzer Werft, direkt am Rheinufer. Auf das Gelände kommt man ohne Eintritt. Wer Karussell fahren oder an den Attraktionen mitmachen will, muss dafür bezahlen.
An den neun Tagen öffnet die Kirmes nicht immer zur gleichen Zeit. Laut den bisher veröffentlichten Angaben sieht der Plan so aus:
Samstag, 24. Oktober: 12 bis 22 Uhr
Sonntag, 25. Oktober: 12 bis 21.30 Uhr
Montag, 26. Oktober, bis Donnerstag, 29. Oktober: 12 bis 21.30 Uhr
Freitag, 30. Oktober: 12 bis 22 Uhr
Samstag, 31. Oktober: 12 bis 22 Uhr
Sonntag, 1. November (Allerheiligen): 18 bis 21.30 Uhr
Wichtig: Eine halbe Stunde vor Schluss machen die Fahrgeschäfte jeweils dicht. Die Zeiten geben den aktuellen Planungsstand wieder. Wer auf Nummer sicher gehen will, gleicht sie vor dem Besuch noch einmal mit den aktuellen Angaben des Veranstalters ab.
Diese Fahrgeschäfte warten auf der Deutzer Kirmes
Angekündigt ist ein Mix aus schnellen Fahrgeschäften, bekannten Klassikern und Angeboten für Familien. Dazu kommen viele Spielbuden, Kinderkarussells und weitere Fahrgeschäfte. Hunger muss niemand haben: An den Ständen gibt es etwa süße Kirmes-Klassiker und herzhafte Snacks. Was sonst noch auf dem Platz steht, kann sich bis zum Start allerdings noch ändern.
Nicht nur Karussells stehen auf dem Plan. Für die Herbstkirmes sind auch einige besondere Programmpunkte angekündigt.
Eröffnung am Samstag, 24. Oktober: Um 17 Uhr fällt am Riesenrad der offizielle Startschuss. Durch die Eröffnung führt Daniel Wallroth von Radio Köln.
Räägeboge Mettwoch am Mittwoch, 28. Oktober: An diesem Tag geht es um Vielfalt und Toleranz. Unter dem Motto „Räägeboge Mettwoch“ sind bunte Deko, eine Show und Spendenaktionen geplant. Das Geld soll dem Cologne Pride e. V. und der Aidshilfe Köln zugutekommen.
Halloween am Samstag, 31. Oktober: Zu Halloween wird der Festplatz schaurig-schön. Wer kommt, erlebt herbstliche Kirmes-Stimmung mit einer Portion Grusel.

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Die Herbstkirmes an der Deutzer Werft steht am Montag (19. Oktober) so gut wie. Am Samstag (24.) geht es los.
Mit Bus und Bahn ist die Deutzer Werft gut zu erreichen. Das lohnt sich auch, denn Parkplätze direkt in der Nähe gibt es nur wenige.
Linien 1, 7 und 9: An der Haltestelle Deutzer Freiheit aussteigen und zu Fuß zum Kirmesplatz laufen.
Linien 3 und 4: Die Haltestelle Suevenstraße ist die richtige.
Mit dem Zug: Auch vom Bahnhof Köln Messe/Deutz kommt man zu Fuß zur Deutzer Werft.
Die Adresse lautet: Deutzer Werft, 50679 Köln.
Streit um Vergabe: Darum fiel die Deutzer Kirmes aus
Traditionell gibt es die Deutzer Kirmes zweimal pro Jahr: im Frühjahr als Osterkirmes, im Herbst als Herbstkirmes. Jahrzehntelang lag die Organisation bei der Gemeinschaft Kölner Schausteller (GKS). Dann kam es zum Streit darüber, wer die Kirmes in den Jahren 2025 bis 2029 ausrichten darf.
Wilfried Hoffmann aus Leverkusen zog gegen die Vergabe an die GKS vor Gericht. Im Juni 2026 fällte das Oberlandesgericht Düsseldorf ein Urteil, danach führte die Stadt Köln das Vergabeverfahren weiter. Im Juli bekam Hoffmann den Zuschlag. Die Herbstkirmes 2026 ist damit gesichert, und auch in den nächsten Jahren soll gefeiert werden. Insgesamt umfasst die Konzession sieben Kirmes-Veranstaltungen bis Ende 2029. (red)
