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Pest-Gefahr auf der InselUltimatum für Besetzer: Palma räumt alten Knast

Gruppe hört Gaspar Valero i Martí zu

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Gruppe hört Gaspar Valero i Martí zu.

Ekel-Alarm auf Mallorca! In einem besetzten Gefängnis drohen Seuchen – die Stadt greift jetzt hart durch.

Jetzt ist Schluss mit lustig in Palma! Die Stadtverwaltung macht ernst und hat den letzten Besetzern eines alten Gefängnisses nahe dem Ocimax-Einkaufszentrum ein klares Fünf-Tages-Ultimatum gestellt. Die Menschen müssen das Gelände freiwillig verlassen. Der Grund für die harte Maßnahme: Völlig unhaltbare Zustände und eine massive Gesundheitsgefahr für die gesamte Stadt.

Ein am Mittwoch (7. Mai 2026) publizierter Bericht der Stadt zeichnet ein dramatisches Bild. Fachleute warnen eindringlich vor einem „ernsten epidemiologischen Problem“. In dem verfallenen Komplex wimmelt es von Ratten, die gefährliche Krankheiten wie das Hantavirus, Leptospirose, Salmonellose oder „sogar Pest“ verbreiten könnten. Es besteht die Sorge, dass sich die Seuchen auf die ganze Bevölkerung ausweiten. Das berichtet „Mallorca Magazin“.

Behörde spricht von „alarmierenden“ Zuständen

Die Situation in der ehemaligen Haftanstalt wird in dem Papier als „alarmierend“ eingestuft. Überall türmen sich Müllberge und menschliche Exkremente, eine funktionierende Abwasserentsorgung existiert nicht. In den Höfen stehen mit Urin gefüllte Behälter. Die Stadtverwaltung betont, für diese desaströsen Verhältnisse „nicht verantwortlich“ zu sein, da das Areal illegal besetzt wurde.

Parallel dazu wurden die Widersprüche von 45 Besetzern, die in der Anlage bleiben wollten, zurückgewiesen. Stadtregierungssprecher Llorenç Bauzá machte klar, dass man den Klageweg beschreiten werde, falls die Fünf-Tages-Frist ohne Ergebnis verstreicht.

Die Stadtverwaltung gibt an, den Betroffenen „alternative Hilfsangebote“ wie Notunterkünfte unterbreitet zu haben. Viele der Bewohner erfüllen aber die Kriterien für diese Unterstützung nicht. Laut den Sozialbehörden leiden etliche Personen an unbehandelten psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Erschwerend kommt hinzu, dass 172 der registrierten Personen nie Kontakt zu den Ämtern aufnahmen; aktuell werden nur vier betreut. Minderjährige sind nicht betroffen. Die Verwaltung stellt klar: Soziale Leistungen gibt es nur auf Antrag, und niemand der Besetzer konnte nachweisen, sich je um eine Sozialwohnung oder finanzielle Hilfe bemüht zu haben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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