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Horror auf MallorcaVermieter will Mieter im Schlaf verbrennen

Polizeiauto mit der Aufschrift POLIZEI

Copyright: IMAGO / Herrmann Agenturfotografie

Polizeiauto mit der Aufschrift POLIZEI.

Eine Auseinandersetzung wegen einer Urlaubsunterkunft gerät komplett außer Kontrolle.

Ein unfassbarer Fall landet jetzt vor Gericht auf Mallorca! Einem Mann, der seinen Mieter lebendig verbrennen wollte, droht eine lange Zeit hinter Gittern: Die Staatsanwaltschaft fordert 16 Jahre. In Palma muss er sich am kommenden Montag (4. Mai) den schweren Anschuldigungen stellen: versuchter Mord und dazu der Vorwurf der versuchten Brandstiftung.

Auslöser für die Tat war eine außer Kontrolle geratene Auseinandersetzung um die Miete. Der Wohnungsbesitzer hält sich den Großteil des Jahres nicht auf der Insel auf und bietet sein Heim zur Miete an. Lediglich der August war für seine eigene Urlaubszeit auf der Insel vorgesehen, so die Abmachung. Die Bewohner räumten die Unterkunft jedoch nicht, weil sie laut eigener Aussage keine andere Bleibe auftreiben konnten und obendrein mit den Mietzahlungen im Verzug gewesen sein sollen. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Im Schlafzimmer mit Bohrer und Grillanzünder attackiert

Der entsetzliche Angriff geschah am Vormittag des 2. August 2025. Der Mieter schilderte, dass er durch Lärm an seiner Tür aus dem Schlaf gerissen wurde. Bei einer Überprüfung entdeckte er einen Steinwurf, aber niemanden, und kehrte ins Bett zurück. Momente später befand sich der Täter auf einmal im Raum.

Der Angreifer schüttete eine Substanz über den Bewohner, die das Opfer für Kraftstoff hielt. Der Mann war mit einer Bohrmaschine sowie einem Feuerzeug bewaffnet und drohte, den Mieter in Brand zu setzen. Das Opfer konnte dem Täter zusammen mit einem Mitbewohner den Bohrer abnehmen. Weil der Mann aber weiterhin mit dem Feuerzeug drohte, rannten die beiden aus dem Apartment und riefen um Hilfe.

Anklage fordert 16 Jahre Gefängnis für Mordversuch

Wenig später kamen mehrere Patrouillen der lokalen Polizei von Palma an und konnten den Verdächtigen unweit des Geschehens festsetzen. Die Einsatzkräfte entdeckten in seinem Rucksack eine Flasche mit Paraffin, das man zum Entzünden von Grills nutzt, ebenso die Bohrmaschine und zusätzliches Werkzeug. Damit hatte er anscheinend die Tür aufgehebelt.

Der Verdächtige wurde umgehend in Gewahrsam genommen und befindet sich seither in U-Haft. Wegen der entzündlichen Substanz trug der Mieter Reizungen am Auge davon und benötigte medizinische Behandlung. Die Anklage geht davon aus, dass der Eigentümer in Tötungsabsicht agierte und sein Plan nur am Widerstand des Bewohners scheiterte. Zusätzlich zu den 16 Jahren Gefängnis werden ein Kontaktverbot für zehn Jahre sowie eine Schmerzensgeldzahlung von 3.175 Euro verlangt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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