NRW schwitzt bei 36 Grad! Wir zeigen coole Ausflugsziele von der Höhle bis zur Skihalle für eine garantierte Abkühlung.
Schluss mit SchwitzenVon der Höhle bis zur Skihalle: Zehn coole Tipps für NRW

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In den kommenden Tagen werden in NRW regelmäßig mehr als 30 Grad erreicht.
Nordrhein-Westfalen schwitzt! Das Thermometer klettert auf bis zu 36 Grad und der Sommer zeigt, was er kann. Für alle, die der brütenden Hitze entfliehen und statt am See lieber im Kühlen sein wollen, gibt es geniale Alternativen.
Nichts wie runter! Im Bochumer Bergbau-Museum ist die sengende Sonne chancenlos. Tief unter der Erde, auf einem Streckennetz von 1,2 Kilometern, spürt man die harte Maloche von damals. Karten sind ab 18 Euro erhältlich.
Eiskalte Höhlen und coole Kunst
Richtig eisig wird es in der Atta-Höhle im Sauerland. Dort bleibt es das ganze Jahr bei frischen 9 Grad. Eine Tour führt durch einen 80 Meter langen Gang, wo man der Legende um Fürstin Atta lauschen kann. Der Clou: Als Andenken gibt es den berühmten Atta-Käse, der direkt in der Grotte reift! Für Erwachsene belaufen sich die Kosten auf 14,50 Euro.
Lieber Kunst als Hitzekollaps? Dann auf zum KIT (Kunst im Tunnel) in Düsseldorf. Das Museum befindet sich, wie der Name verrät, unter der Rheinuferpromenade, eingeklemmt zwischen Autotunneln. Hier gibt es moderne Skulpturen, Bilder und Videoinstallationen zu sehen. Der Eintritt ist mit 4 Euro vor Ort ein echtes Schnäppchen.
Bei angenehmen 16 Grad durch die Zeit reisen? Das geht im Zeittunnel in Wülfrath (Kreis Mettmann). Man wandert durch die Erdgeschichte von 400 Millionen Jahren, vorbei an Dinosauriern und Urmenschen. Zum Schluss gibt es einen Wahnsinns-Blick auf die 70 Meter hohen Felswände des Bochumer Bruchs. Karten sind ab 7 Euro zu haben.
Bock auf Skifahren mitten im Juli? In Neuss macht die Skihalle das möglich! Während draußen alle schwitzen, herrschen hier frostige minus 3 Grad. Auf der 300 Meter langen Piste können sich Ski- und Snowboard-Fans austoben. Material und Kurse lassen sich einfach dazu buchen. Der Eintritt ist online ab 39,95 Euro verfügbar.

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Abkühlung bietet unter anderem der Aachener Stadtwald.
Wenn die Sonne brennt, lieber die EC-Karte zum Glühen bringen? Dann ist in Oberhausen das klimatisierte Westfield Centro die perfekte Adresse. Mit 142 Läden, einem Kino und unzähligen Restaurants kann man hier locker den ganzen Tag verbringen.
Grusel-Bunker und schattige Wälder
Mal tief durchatmen und der Hektik der Stadt entkommen? Der Aachener Stadtwald ist dafür ideal. Unter dem dichten Blätterdach ist es merklich kühler. Das Highlight: Man kann von dort aus einfach zu Fuß nach Belgien oder in die Niederlande spazieren.
Gänsehaut-Feeling pur gibt's im früheren Ausweichsitz der NRW-Landesregierung. In dem Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges herrschen kühle 7 Grad – also unbedingt eine dicke Jacke einpacken! Bei einer Tour durch die unterirdischen Gänge ist viel Technik von damals noch funktionstüchtig und darf ausprobiert werden. Absoluter Nervenkitzel: Bei einer simulierten Atom-Attacke wird man selbst Teil der Bunker-Crew. Die Touren für 15 Euro erfordern eine Anmeldung.
Der Name ist hier Programm: Im Eiskeller von Altenberge hat es immer 10 Grad. Dieser „begehbare Kühlschrank“ ist eine frühere Brauerei aus dem Jahr 1860. Für nur 2 Euro kann man an einer Führung teilnehmen, die an Wochenenden und Feiertagen angeboten wird. Eine telefonische Anmeldung ist beim Bürgeramt der Gemeinde Altenberge nötig.
Der letzte Tipp ist der einfachste: Rein in die nächste Kirche! Viele Gotteshäuser sind tagsüber geöffnet und dank ihrer dicken Steinwände wunderbar kühl. Besonders die großen Dome in Köln, Essen oder Münster sind nicht nur eine kühle Oase, sondern bieten auch eine friedliche Stille zum Entspannen. (dpa/red)
