Weil es kalt ist, bleibt auch die Glatteisgefahr bestehen. Der Deutsche Wetterdienst rät, wachsam zu sein.
Neue Kältewelle in DeutschlandWarnung vor Glätte – auch Schnee kommt zurück

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Ein Winterdienst-Fahrzeug streut auf der Autobahn 7.
Schmuddelwetter, Neuschnee und Glättegefahr erwartet die Menschen am Sonntag und zu Beginn der kommenden Woche. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rät: „Wachsam sein und bleiben.“
Die Warnung vor Glatteis gilt in weiten Teilen des Landes, Verkehrsteilnehmende zur besonderen Vorsicht aufgerufen. Besonders betroffen seien am Wochenende der Westen und der Nordwesten Deutschlands, teilte der Wetterdienst am Samstagmorgen in Offenbach mit. Gebietsweise seien auch Unwetter durch Glatteis wegen gefrierenden Regens möglich.
Warnung vor Glatteis in NRW
Der Wetterdienst nannte besonders Teile des Münsterlandes, des Emslandes und des Osnabrücker Landes sowie Teile Ostwestfalens und das westliche Mittelgebirge als potenzielle Unwettergebiete. In Niedersachsen sei zudem Neuschnee zu erwarten. Insgesamt könne es zu Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen, warnte der Wetterdienst
Schon in der Nacht zum Sonntag kann es auch im Südosten und in den östlichen Mittelgebirgen bei leichtem Sprühregen Glatteis geben. In anderen Regionen kann überfrierende Feuchtigkeit oder Nässe auf Straßen und Wegen ebenfalls für Glätte sorgen. Im Norden fällt in der Nacht auch noch etwas Schnee.
Wetter in Deutschland: Schnee am Sonntag (25. Januar)
Am späten Sonntag zieht aus Süden allmählich ein größeres Niederschlagsgebiet herein. Es bringt in der Mehrheit Schnee und breitet sich in der Nacht zum Montag nordwärts aus. „Stellenweise sind Neuschneemengen um fünf Zentimeter in wenigen Stunden möglich“, sagte DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn.
Vereinzelt lässt sich vor allem im Osten vorübergehend auch gefrierender Regen nicht ausschließen. „Kurzum: Wer Montagmorgen raus muss, sollte mehr Zeit einplanen.“
Schmuddelwetter zum Wochenstart
Auch am Montag tagsüber gibt es Schneefälle – allerdings mit deutlich nachlassender Intensität. Im Westen und Süden gehen die Schneefälle im Tagesverlauf in Regen über. Möglicherweise kann es dann erneut räumlich begrenzt zu Glatteis durch gefrierenden Regen kommen.
„Auch die Folgetage sind wettertechnisch eher schmuddelig mit Regen, Schnee und Glätte“, so die Meteorologin zur Prognose der kommenden Woche. (afp, dpa)

