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Gefährlicher Leichtsinn in AlpenJugendliche in Halbschuhen lösen Großeinsatz aus

Das Symbolfoto zeigt ein Einsatzfahrzeug der Bergwacht Waldkirch.

Das Symbolfoto zeigt ein Einsatzfahrzeug der Bergwacht Waldkirch.

In den Südtiroler Dolomiten musste die Bergwacht am Samstag fünf junge Männer retten. Die Gruppe war mit unzureichender Ausrüstung an einem steilen Schneehang in Not geraten. Dieser Vorfall ist Teil eines besorgniserregenden Trends, der Rettungskräfte in den Alpen zunehmend alarmiert.

Ein Notruf erreichte am Samstag gegen 13 Uhr die Bergwacht in Villnöß. Fünf junge Männer waren an der Nordflanke des Sass Rigais in der Geislergruppe in eine gefährliche Situation geraten. Sie hatten sich mit leichten Halbschuhen in das äußerst steile und lawinengefährdete Gelände begeben.

Die Rettungskräfte konnten die Gruppe unverletzt ins Tal bringen. Laut der Bergrettung „kann man nur von Glück sprechen, dass der Einsatz ein gutes Ende genommen hat“. Das berichtet „FOCUS online“.

Bergretter warnen vor zunehmender Fahrlässigkeit

Die Bergprofis warnen eindringlich davor, sich ohne entsprechende Erfahrung, Sicherheitsausrüstung und einen „gesunden Menschenverstand“ in solche Hochgebirgsregionen zu begeben. Der Vorfall ist kein Einzelfall: In den österreichischen Alpen wurde zwischen November 2024 und Oktober 2025 mit 10.924 Einsätzen ein neuer Negativ-Rekord verzeichnet.

Ein Alpin-Experte kritisiert in diesem Zusammenhang„ eine zunehmende Vollkasko-Mentalität vieler Wanderer“, die sich darauf verlassen, im Notfall ohnehin abgeholt zu werden. Auch in den bayerischen Alpen ist die Lage mit bis zu 9.000 Notrufen pro Jahr angespannt, wobei ein Einsatzleiter bestätigt, dass die Hilflosigkeit am Berg zunimmt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.