Achtung, Urlauber: Dubiose Rettungsschwimmer an den Pools!
Risiko am BeckenrandMallorca sagt falschen Bademeistern den Kampf an

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Mallorca kämpft für sichere Strände gegen illegale Rettungsschwimmer (Symbolbild).
Riesen-Aufregung auf Malle! Die Sicherheit für Touristen an den Stränden und Hotel-Pools ist möglicherweise bedroht. Schuld daran sind dubiose „Piratenfirmen“ aus der Bademeister-Branche, die mit zwielichtigen Praktiken für Ärger sorgen. Schon lange warnen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, denn die Überwachung der Badeorte ist dadurch stark beeinträchtigt.
Diese Unternehmen locken mit Spottpreisen und untergraben damit ehrliche Konkurrenten. Ihre Stundensätze liegen manchmal drei Euro unter dem Normalpreis. Das ist aber kein Zeichen für Effizienz, sondern das Resultat von Gesetzesverstößen. Das Ergebnis ist ein unfairer Konkurrenzkampf und eine massive Gefahr für alle, die baden gehen. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
Die Gewerkschaften schildern schockierende Details: Man habe Personal ohne die notwendige Ausbildung gefunden, Schwarzarbeiter und sogar Angestellte ohne gültige Aufenthaltserlaubnis. Gerade in den Pools von Hotels sollen diese Billig-Anbieter stark vertreten sein, weil dort häufig nur auf den billigsten Preis geschaut wird. Das führte in der Vergangenheit mehrfach zu tragischen Unglücken, teils mit tödlichem Ausgang. Die Regierung der Balearen weiß über die Missstände Bescheid.
Doch damit ist jetzt Schluss! Ein neuer Tarifvertrag wurde letzten Dezember besiegelt, woraufhin eine besondere Kontrollkommission ihre Arbeit aufnahm. Das Ziel ist klar: Die illegalen Praktiken beenden und die Drahtzieher zur Verantwortung ziehen. Diese Kommission verfolgt eine „Nulltoleranz“-Linie bei Arbeitsbetrug und will eine anonyme E-Mail-Meldestelle einrichten. Dort kann jeder verdächtige Vorkommnisse melden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
