Riesen-Schock für unzählige Gas- und Strombezieher!
Mega-Datenklau beim Energie-GigantenAngst um die Konten bei Millionen von Kunden

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Hacker erbeuten Millionen Endesa-Kundendaten (Symbolbild).
Für Millionen Spanier wird eine Horrorvorstellung wahr: Am Montag (12. Januar) musste der Stromanbieter Endesa Energía ein gewaltiges Datenleck einräumen. In die Handelsplattform des Konzerns ist ein Cyberkrimineller eingedrungen und hat eine riesige Menge an sensiblen Kundendetails abgegriffen. Unter den Geschädigten befinden sich Bezieher von Gas und Strom, viele davon auch auf Mallorca.
Die erbeuteten Daten sind extrem brisant. Nach Angaben des Konzerns geht es dabei um Namen, Adressinformationen, Personalausweise und sogar die IBAN der Bankverbindungen. Die Kennwörter für den Kundenbereich im Internet seien jedoch sicher. Von etwa 10 Millionen möglicherweise geschädigten Klienten spricht die spanische Datenschutz-Aufsicht. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
Laut Endesa wurden umgehend sämtliche internen Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren, um die Attacke zu stoppen. Momentan werden die geschädigten Kunden per Mail benachrichtigt. Der Konzern warnt dennoch mit Nachdruck vor den Konsequenzen: Das Risiko für Identitätsklau, betrügerische Phishing-Nachrichten und Spam-Wellen sei hoch. Allen Klienten wird empfohlen, in der kommenden Zeit extrem aufmerksam zu bleiben und dubiose Aktivitäten bei der Hotline 800-76 03 66 zu melden.
Eine Recherche der Plattform „Escudo Digital“ enthüllt ein noch schlimmeres Szenario. So soll sich der Täter schon am 4. Januar in einem Darknet-Forum mit dem Coup gebrüstet haben. Seine Behauptung: Er habe mehr als ein Terabyte an Informationen von über 20 Millionen Menschen gestohlen. Zu den erbeuteten Daten gehören angeblich auch Abrechnungsinformationen, Zustelladressen, laufende Verträge und sogar Einzelheiten aus Kundenreklamationen. Die Plattform will Endesa laut eigener Aussage am 6. Januar über den Datendiebstahl in Kenntnis gesetzt haben. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
