Der Krebs nahm ihm sein Antlitz. Aber ans Aufgeben dachte er nicht.
Krebs-Drama um Henk (37)Er verlor sein halbes Gesicht – Laufen rettete sein Leben

Copyright: IMAGO / imagebroker
Menschen bei Outdoor-Aktivitäten.
Das Schicksal von Henk Bijl (37) aus Veendam in den Niederlanden ist unfassbar bewegend. Eine schreckliche Diagnose riss ihm den Boden unter den Füßen weg: ein Geschwür im Bereich seiner Nasennebenhöhle, das schon Metastasen in den Lymphknoten gebildet hatte. Nach einem 14-stündigen Eingriff dachte man, der Krebs sei besiegt. Doch die Erkrankung kam nur ein Jahr darauf mit aller Härte wieder.
Eine zweite, drastische Operation war nötig, bei der die Mediziner Partien seines Antlitzes wegnehmen mussten. Sein Oberkiefer, seine Augenhöhle, die Nase sowie ein Teil seiner Wange waren nicht zu retten. Ein Versuch, Haut zu transplantieren, misslang im Anschluss. Seither bedeckt ein großes Pflaster die rechte Seite seines Gesichts. Das berichtet „FOCUS online“.
Im Anschluss an den Eingriff stürzte Henk in eine schwere Krise. Er verließ kaum noch die eigenen vier Wände, weder für Besorgungen noch um bei den Fußballpartien seines Jungen dabei zu sein. Selbstzweifel plagten ihn: „Was für ein Vater war ich noch für meinen Sohn?“, umschrieb er seine damalige Hoffnungslosigkeit. Aber dann geschah das Unerwartete: Eine Trainerin für Laufsport aus seinem Wohnort brachte ihn wieder auf Kurs. Mit dem Rad war sie an seiner Seite und spornte ihn pausenlos an.
Das Joggen erwies sich als sein persönlicher Ausweg. Der Sport gab dem Familienvater frische Kraft, neuen Lebensmut und Zuversicht. Mittlerweile traut er sich erneut in die Öffentlichkeit und verfolgt sogar ein gewaltiges Vorhaben: Im Jahr 2027 plant er die Teilnahme an einem Marathon, falls sein gesundheitlicher Zustand es erlaubt. Mit nur einem Auge zu rennen, sei genauso wie mit beiden, stellt er fest. Seine heutige Einstellung fasst er in einem kraftvollen Statement zusammen: „Ich bin nicht nur der Mann mit dem Pflaster“. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

