Millionen Gebäude in Gefahr: Fundamente drohen nachzugeben!
Klima-Schock in EnglandDer Boden unter Millionen Häusern gibt nach

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Beschädigtes Gebäudefundament mit Pflastersteinen und Pflanzen.
Für Eigenheimbesitzer entwickelt sich eine Schreckensvision zur Wirklichkeit. Der Klimawandel bringt immer heißere und trockenere Sommer mit sich. Die Konsequenz ist dramatisch: Unter den Gebäuden kann das Erdreich schwinden und die Grundmauern nach unten reißen. Experten warnen jetzt eindringlich und haben die besonders bedrohten Regionen identifiziert. Dazu zählen London, Essex, Kent sowie ein Landstrich, der von Oxford bis an Englands Ostküste reicht. Handeln ist dringend geboten, um Schlimmeres zu verhindern.
Anna Harrison, eine Forscherin des BGS, erläutert die beunruhigende Situation. Die Fachleute konnten die verwundbarsten Zonen in Großbritannien ausmachen, indem sie geotechnische Informationen zum Volumenänderungspotenzial des Erdreichs mit Vorhersagen für Regen und Wärme im nächsten Jahrhundert zusammenführten. „Die meisten befinden sich im Raum London, und genau dort werden wir auch die größten Veränderungen bei Niederschlag und Temperatur sehen. Das ist ein doppelter Schlag“, so die Wissenschaftlerin. Das berichtet „the Guardian“.
Was das für Hausbesitzer bedeutet
Ein verschärfendes Problem in London ist die außerordentlich hohe Dichte an Gebäuden. Harrison ergänzt, dass die Fundamente dieser Gebäude den aktuellen Feuchtigkeitsänderungen womöglich noch gewachsen sind. Zukünftig sei jedoch mit stärkeren Bewegungen zu rechnen. Die Lage werde sich voraussichtlich weiter zuspitzen.
Für die Besitzer sind die Auswirkungen katastrophal. Eine Bodensenkung kann den Immobilienwert drastisch reduzieren. Banken lehnen Finanzierungen häufig ab, solange die Schwierigkeit nicht gelöst ist. Warnsignale sind schräge Risse rund um Fenster und Türen oder auch abschüssige Fußböden. Um das Problem zu beheben, sind oft kostspielige technische Maßnahmen nötig, wie die Stabilisierung des Untergrunds oder eine neue Fundamentierung des Gebäudes. Teilweise ist es sogar erforderlich, Leitungen zu erneuern und Bäume zu fällen.
Düstere Aussichten bis 2070
Die Vorhersagen für das Jahr 2070 sind alarmierend. Sogar in einem optimistischen Szenario mit geringen Emissionen, konform mit dem Pariser Klimaabkommen, wären etwa 500.000 Gebäude gefährdet. Folgt man einem mittleren Szenario, welches den derzeitigen weltweiten Emissionstrends entspricht, klettert die Zahl sogar auf mehr als 1,8 Millionen Gebäude.
Als besonders gefährdet gelten stark bevölkerte Londoner Stadtteile wie Camden, Islington und Barnet. Das Gleiche trifft auf die Grafschaft Kent im Südosten des Landes zu. Bis zum Jahr 2070 könnte der Anteil der beeinträchtigten Gebäude in der Metropole bei einem mittleren Emissionsszenario auf mehr als 26 Prozent klettern. Harrison mahnt mit Nachdruck, dass Dürre und Hitze entscheidende Auslöser für das Absenken durch Schrumpfen und Quellen des Bodens sind. Ein Blick voraus zeige, dass die Zunahme von heißeren, trockeneren Sommern sowie milderen, nasseren Wintern sich fortsetzen werde. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
