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Acht NRW-Städte fallen durchUmwelthilfe-Studie: Nur Wuppertal bekommt eine gute Note

Thermometer

Copyright: Jens Büttner/dpa/dpa-tmn

Wo ist es aushaltbar, wenn es heiß wird? Die Umwelthilfe hat deutsche Städte unter die Lupe genommen. (Symbolbild)

Hitzewellen-Test: Rote Karte für acht Städte in NRW

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt, aber ist deine Stadt in NRW darauf vorbereitet? Eine aktuelle Analyse der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist ein Weckruf: Für acht Städte mit über 50.000 Menschen gab es die rote Karte – sie fielen in die mieseste Kategorie. Etwa 70 weitere Kommunen in NRW schafften es nur ins Mittelfeld. Ein Lichtblick im Westen ist Wuppertal, das als einzige Stadt die Top-Bewertung erhielt. Im bundesweiten Ranking landet die Stadt damit direkt hinter Kiel auf Platz zwei.

Für ihre Untersuchung nahm die DUH insgesamt 195 Städte genau unter die Lupe. Bewertet wurden nicht nur die Temperaturen im Sommer und wie dicht die Menschen dort leben, sondern auch die Anteile von Beton und Asphalt sowie die Anzahl von Bäumen und Grünanlagen. Ein entscheidender Punkt war zudem die Entwicklung der Bodenversiegelung in den Orten seit 2018. Aus diesen Faktoren wurde dann ein Ergebnis errechnet.

Hintergrund dieser Analyse ist eine ernste Gefahr. Durch den Klimawandel werden extreme Hitzewellen global immer heftiger und häufiger. Das bedeutet eine massive Gesundheitsgefahr, vor allem für Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen. Für die Städte wird es deshalb überlebenswichtig, sich an diese neuen Realitäten anzupassen.

Ist in den Vorzeige-Städten Kiel und Wuppertal alles perfekt?

Doch selbst bei den Kommunen, die im Ranking ganz oben stehen, findet die Deutsche Umwelthilfe einen gewaltigen Haken. Denn beim Thema Flächenversiegelung erhält keine einzige der 195 geprüften Städte eine gute Bewertung. Sogar in den Musterstädten Kiel und Wuppertal ist heute mehr Boden zubetoniert als noch 2018.

Deswegen richtet DUH-Geschäftsführerin Metz eine klare Forderung an Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD). Sie verlangt Taten: „Wir fordern von der Bauministerin verbindliche Vorgaben für die Entsiegelung, mehr Stadtgrün und damit mehr Schatten – bei jeder Sanierung, jedem Straßenumbau und jedem Bauprojekt.“

Die Lage in Deutschland ist besonders brisant. Unser Land ist von der globalen Erwärmung stärker betroffen als viele andere. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) liegt die Erhitzung hierzulande schon bei 2,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Ära. Das Gesundheitsministerium warnt ebenfalls: Besonders mehrtägige Hitzewellen mit Temperaturen über 30 Grad sind eine extreme Belastung für den menschlichen Körper. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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