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Kinder-Sonnencremes bei „Stiftung Warentest“Billig-Sprays rasieren teure Marken ab!

Mädchen mit Sonnencreme im Gesicht.

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Stiftung Warentest hat Kinder-Sonnencremes geprüft. (Symbolbild)

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Stiftung Warentest hat Kinder-Sonnencremes geprüft. Das Ergebnis ist eine Sensation: Billig-Sprays räumen ab!

Wer kennt das nicht? Die Sonne brennt, und das Geknatsche beim Eincremen fängt an. Für viele Familien ist das eine echte Nervenprobe. Doch der Schutz vor einem Sonnenbrand ist absolut unverzichtbar. Im Drogeriemarkt sind Eltern aber oft überfordert von der riesigen Auswahl. Jetzt kommt eine Hammer-Nachricht für den Geldbeutel! Eine neue Prüfung von „Stiftung Warentest“ beweist: Teuer heißt nicht unbedingt besser.

Die Verbraucherschützer haben für die Juli-Ausgabe 2026 insgesamt 23 Sonnenschutzmittel für die Kleinsten knallhart gecheckt. Die große Frage im Labor: Steckt der versprochene Lichtschutzfaktor auch wirklich drin? Und wie sauber sind die Inhaltsstoffe?

Riesen-Jubel bei Lidl und dm: Discounter holen den Sieg!

Das Ergebnis ist eine echte Ansage an die teuren Luxus-Marken. Mehr als die Hälfte der Produkte kriegt das Prädikat „gut“. Und die absoluten Spitzenreiter teilen sich mit der Note 1,7 ausgerechnet die billigsten Flaschen im ganzen Test. Das ist zum einen der absolute Lidl-Hammer, das „Cien Sun Kids Sonnenspray“ für unschlagbare 2,60 Euro pro 100 Milliliter. Zum anderen zieht das Netto-Schnäppchen gleich, das „Sonnenspray für Kinder Sensitiv“ von Tabaluga für sogar nur 2,54 Euro pro 100 Milliliter.

Auch die Drogerie-Riesen Rossmann und dm mischen ganz vorne mit. Die „Sunozon Kids Sonnenmilch“ von Rossmann für 2,65 Euro und das „Sundance Kids Sensitiv Sonnenspray“ von dm für 3,13 Euro holen sich eine starke Note von 1,8. Wer da noch tief in die Tasche greift und teure Marken kauft, ist selber schuld!

Schock im Labor: Fünf Produkte rasseln gnadenlos durch

Wo viel Sonne ist, gibt es im Test aber auch extremen Schatten. Fünf Produkte bekamen die Note „mangelhaft“ aufgebrummt. Der fiese Grund: Sie halten im Labor nicht einmal den Lichtschutzfaktor ein, der fett auf der Verpackung versprochen wird! Für empfindliche Kinderhaut ist das ein absolutes No-Go. Zudem schlagen die Tester Umwelt-Alarm, denn fast alle Cremes belasten beim Baden die Gewässer mit chemischen UV-Filtern oder dem schwer filterbaren Stabilisator EDTA.

Und es wird noch unappetitlicher: In drei Produkten wurden sogar Spuren des in der EU verbotenen Weichmachers DnHexP entdeckt, der als fortpflanzungsschädigend gilt. Immerhin geben die Experten Entwarnung, dass bei den gemessenen Mengen keine akute Gesundheitsgefahr besteht. Mehr als eine „ausreichende“ Bewertung war für diese Wackelkandidaten aber nicht mehr drin.

Genialer Spar-Trick: Eine Flasche für die ganze Familie!

Zum Schluss gibt es noch einen richtig praktischen Tipp für die Strandtasche: Packt im Urlaub einfach nur die Kindersonnencreme ein! Die können Mama und Papa nämlich problemlos mitnutzen. Da sie meistens komplett ohne Parfüm und Duftstoffe auskommt, ist sie für Erwachsene mit Allergien oder empfindlicher Haut sogar die allerbeste Wahl.

Und wenn das Kinderspray beim Packen mal zu Hause vergessen wurde? Bloß keine Panik! Bevor die Pänz in der Hitze verbrennen, schmiert sie lieber mit der normalen Erwachsenen-Creme ein. Denn jede Creme ist im Ernstfall um Welten besser als gar kein Schutz! (jag)

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