Aufatmen für Eltern: Kinder-Sonnencremes wieder sicher
Eltern können aufatmenNeuer Öko-Test: Sonnencremes für Kinder sind wieder sicher

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Gut eincremen: Ein neuer Vergleich von «Öko-Test» liefert erfreuliche Ergebnisse. Kindersonnencremes sind frei von bedenklichen Inhaltsstoffen.
Schlagzeilen wie „Verbotener Weichmacher in Kinderurin nachgewiesen - Sonnencreme im Verdacht!“ versetzten während der letzten Jahre viele Eltern in große Sorge. Doch jetzt könnt ihr am Sonnencreme-Regal wieder aufatmen – das zeigt eine neue Untersuchung der Publikation „Öko-Test“ (Ausgabe 6/2026).
Die Testerinnen und Tester haben sich 22 Sonnencremes für Kinder genau angesehen und geben eine klare Entwarnung: In keiner einzigen wurden Inhaltsstoffe gefunden, die als gesundheitlich bedenklich gelten. Ganze 13 Produkte erhielten sogar die Top-Bewertung „sehr gut“. Von problematischen UV-Filtern oder den verbotenen Weichmachern fehlte jede Spur.
Der Weichmacher-Schreck aus NRW
Zur Erinnerung: Ein Fund Anfang 2024 sorgte für große Unruhe. Damals hat die NRW-Behörde, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, in Urinproben von Kitakindern die Substanz MnHexP nachgewiesen. Die Substanz ist ein Abbauprodukt, das vom Weichmacher DnHexP stammt. Dieser ist in Kosmetikprodukten innerhalb der EU untersagt, da er die Fortpflanzung schädigen kann.
Der Verdacht fiel schnell auf eine bestimmte Produktgruppe: Sonnenschutzmittel. Der Hintergrund: Während der Produktion des als DHHB bekannten UV-Filters können Verunreinigungen mit dem unerwünschten Stoff entstehen. Und tatsächlich: Bei einem Test im Mai 2025 stieß „Öko-Test“ bei sieben von 25 Cremes für Kinder auf DnHexP.
Entwarnung schon im vergangenen Jahr
Doch es gab schon damals eine wichtige Einordnung von Experten: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gab bekannt, dass von den nachgewiesenen Mengen keine gesundheitlichen Gefahren ausgingen. „Öko-Test“ selbst lieferte eine verblüffende Rechnung: Ein Kind hätte täglich mit über einem Kilogramm der am höchsten kontaminierten Creme eingerieben werden müssen, um eine potenziell schädliche Dosis des Weichmachers abzubekommen.
Die aktuelle Untersuchung von „Öko-Test“ zeichnet jetzt aber ein komplett anderes Bild. Lediglich in einem der 22 geprüften Produkte fanden die Tester überhaupt noch DnHexP, und selbst dort nur in winzigen Spuren – also weit unter der Marke von 1 mg/kg. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Grenzwert, den die Hersteller erst ab Januar 2027 einhalten müssen. „In allen anderen Produkten, selbst in solchen, die DHHB enthalten, war DnHexP überhaupt nicht nachweisbar“, fasst „Öko-Test“ zusammen. Das zeigt: Die Firmen haben ihre Hausaufgaben gemacht.
Das sind die Preis-Sieger im Test
Kleine Kritikpunkte gab es trotzdem nur vereinzelt. So kam eine Creme nicht ganz an den versprochenen Lichtschutzfaktor von 50+ heran, bot aber trotzdem einen soliden Schutz. Kein einziges Sonnenschutzmittel wurde schlechter als „befriedigend“ bewertet. Wer also für sein Kind einen „sehr guten“ Sonnenschutz sucht, der den Geldbeutel schont, wird hier fündig:
Das Ergebnis ist klar: Guter Schutz für Kinderhaut muss nicht die Welt kosten und die Sorge vor gefährlichen Weichmachern in Sonnencreme gehört der Vergangenheit an. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
