Ein Eishockey-Spiel einer weiterführenden Schule ist in den USA schrecklich geendet. Mehrere Menschen kamen ums Leben.
In US-HalleEishockey-Spiel endet blutig – mehrere Tote

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Polizeikräfte und ATF-Agenten stehen am Montag (16. Februar 2026) in der Nähe der Lynch Arena, nachdem in der Eissporthalle Schüsse gefallen waren.
Schock-Vorfall beim Eishockey: Bei einem Schusswaffenvorfall während eines Eishockey-Spiels einer weiterführenden Schule in Pawtucket im Nordosten der USA sind nach Polizeiangaben mindestens zwei Menschen getötet worden.
Der mutmaßliche Täter sei ebenfalls tot, drei Menschen seien zudem ins Krankenhaus gebracht worden, erklärte die Polizeichefin der Gemeinde im US-Bundesstaat Rhode Island, Tina Goncalves, am Montag (Ortszeit). Erste Ermittlungen deuteten auf einen „Familienstreit“ hin.
Mindestens zwölf Schüsse bei Eishockeyspiel
Die Verletzten befinden sich Goncalves zufolge in „kritischem Zustand“. Der Vorfall ereignete sich in der Eishalle Dennis M. Lynch in Pawtucket.
Videoaufnahmen in Onlinediensten, die zunächst nicht von der Nachrichtenagentur AFP verifiziert werden konnten, zeigen Spieler, Schüler und Zuschauer, wie sie in Deckung gehen und zu fliehen versuchen, während mindestens zwölf Schüsse zu hören sind.
„Nach den Schüssen sind meine Teamkollegen und ich direkt in die Umkleide gelaufen“, sagte ein Augenzeuge, der sich auf dem Eis befand, als die Schüsse abgefeuert wurden, dem Lokalsender WJAR. „Wir haben uns gegen die Tür gedrückt und versucht, dort unten in Sicherheit zu bleiben.“
Waffengewalt ist ein alltägliches Problem in den USA, wo es mehr Schusswaffen als Einwohner gibt. Alle Versuche, das Waffenrecht zu verschärfen, scheiterten bisher an massivem politischen Widerstand insbesondere im rechten Lager und unter anderem der Waffenlobby. Dabei wird auf das in der Verfassung verbriefte Recht jedes US-Bürgers zum Besitz und Tragen einer Waffe verwiesen. (AFP)

