Eine Auseinandersetzung um eine verweigerte Eheschließung nahm ein tödliches Ende.
Blut-Drama in Hamburg!Beliebter Wirt (41) wegen Hochzeits-Streit getötet

Copyright: IMAGO / Christian Ohde
Verschneites Polizeischild vor blauem Himmel.
In Hamburg-Marienthal herrschen Entsetzen und große Trauer. Ein bekannter Restaurant-Chef, Mortesa S. (41), ist am Donnerstagabend nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung ums Leben gekommen. Vor seinem persischen Lokal „Sepideh“ in der Hammer Straße wurde ein Gedenkort mit Blumen, Kerzen sowie einem Foto eingerichtet. Der Verstorbene hinterlässt zwei kleine Söhne. Ein Aushang an der Tür informiert: „Wegen Trauerfall vorübergehend geschlossen“. Die ganze Nachbarschaft steht nach dem Verbrechen unter Schock.
Doch was ist das Motiv für diese blutige Tat? Die Kripo arbeitet mit Hochdruck an dem Fall, und immer mehr deutet auf eine Tragödie innerhalb der Familie hin. Ein Konflikt wegen einer Hochzeit soll der Grund für den Angriff gewesen sein. Ein Mann wollte anscheinend schon seit einiger Zeit eine Verwandte der Betreiber-Familie heiraten, erhielt aber stets eine Abfuhr. Das berichtet „FOCUS online“.
Der fatale Zoff entbrannte gegen 20.45 Uhr im Restaurant. Mortesa S. und sein Gegner setzten ihre Auseinandersetzung dann im Hinterhof fort. Dort, inmitten von Mülltonnen und Holzkisten, zog der Angreifer plötzlich ein Messer und stach auf den 41-Jährigen ein, der lebensgefährlich verletzt wurde. Von der Bluttat zeugen noch immer dunkle Verfärbungen auf dem Bodenbelag und winzige rote Spritzer am Stoßfänger eines Geländewagens. Danach machte sich der Täter mit einem Fahrzeug aus dem Staub.
Augenzeugen fuhren den schwer verletzten Mann umgehend in die Asklepios-Klinik Wandsbek, aber für ihn gab es keine Rettung mehr. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb er an seinen Wunden. Doch der Albtraum war noch nicht vorbei! Vor dem Krankenhaus kam es nach seiner Ankunft zu tumultartigen Zuständen. Eine Gruppe von Menschen wollte mit Gewalt zum Opfer vordringen, was den Klinikbetrieb erheblich beeinträchtigte.
Ein massiver Polizeieinsatz mit mehr als 36 Einsatzwagen war die Folge. Die Beamten riegelten das Krankenhaus ab, um zu unterbinden, dass Unbefugte hineingelangen. Während des Einsatzes leisteten einige Personen Widerstand, woraufhin zwei von ihnen festgenommen wurden.
In der Nachbarschaft herrscht Fassungslosigkeit über das Geschehene. Mortesa S. leitete das Lokal zusammen mit seinen zwei Brüdern; sie hatten auf der anderen Straßenseite auch ein Café. Nachbarn erinnern sich an ihn als „herzensguten Menschen“, beschreiben ihn als „sehr sympathisch und hilfsbereit“ und jemanden, der für seine Kunden stets ein freundliches Wort übrig hatte. Das Restaurant war eine der besten Adressen für persische Spezialitäten, was fast 2000 Google-Rezensionen mit einer Durchschnittsnote von 4,7 Sternen belegen. Der Andrang war derart gewaltig, dass es regelmäßig schwierig wurde, einen Parkplatz zu finden.
Dass die Geschäfte blendend liefen, war nicht zu übersehen. Ein grüner Maybach GLS 600, eingeschneit im Hof, zeugt davon. Der Startpreis für diesen Luxus-Geländewagen liegt bei circa 168.000 Euro und er soll dem Opfer gehört haben. Ein junger Mann, der angibt, die Auseinandersetzung mitbekommen zu haben, spricht von Geschrei und Blut. Die Szene habe ihn so sehr erschüttert, dass er am folgenden Tag nicht in die Schule ging. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

