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Horror-Trip in Afrika!US-Piloten wollten nur tanken – jetzt drohen 20 Jahre Knast

Geschäftsreiseflugzeug über Küste und Meer

Copyright: IMAGO / HBLnetwork

Geschäftsreiseflugzeug über Küste und Meer

Drama in Guinea: US-Piloten nach Zwischenstopp festgesetzt.

Ein Flug, der eigentlich ganz normal hätte ablaufen sollen, entwickelte sich für zwei amerikanische Piloten zur reinsten Hölle. Ihr Trip mit einer Gulfstream IV begann am 18. Dezember in Suriname und sollte nach Dubai führen. Mit an Bord war eine brasilianische Familie mit fünf Personen. Ein Zwischenstopp zum Auftanken war von Anfang an notwendig, da die Distanz von circa 12.000 Kilometern die Reichweite des Jets (etwa 7300 bis 8000 Kilometer) übersteigt. Man entschied sich für den Airport Ahmed Sékou Touré in Conakry, der Hauptstadt Guineas an der Westküste Afrikas.

Anstatt eines Tankfahrzeugs erlebte die Crew bei der Ankunft in Conakry jedoch eine böse Überraschung. Etwa 100 bewaffnete Militärs mit AK-47-Gewehren kesselten die Maschine ein. „Sie zielten auf uns und sprachen Französisch – das wir nicht verstehen“, schilderte einer der Betroffenen dem Sender CBS News. Die heftige Anschuldigung lautete: unerlaubtes Betreten des guineischen Luftraums. Für die zwei Piloten klickten sofort die Handschellen. Das berichtet „FOCUS online“.

Die Flugzeugführer weisen jegliche Verantwortung zurück und reden von einem klaren „Hinterhalt“. Sie beharren darauf, alle Bestimmungen eingehalten zu haben. Ein Vermittler vor Ort hätte die Genehmigungen für den Zwischenstopp zum Tanken beschaffen sollen. Wie US-Medien melden, belegen Funkaufzeichnungen und offizielle Papiere, dass die Besatzung im Besitz einer gültigen Landeerlaubnis war. Ohne diese, so die Familien, wären die Triebwerke niemals gestartet worden.

Zehn Tage saßen die Piloten nach der Festsetzung in Untersuchungshaft, dann erfolgte die Verlegung in das Gefängnis von Conakry. Eine mögliche Strafe von bis zu 20 Jahren Haft schwebt über ihnen. Die Zustände dort werden als furchtbar beschrieben. Laut den Angehörigen mangelt es an Nahrung, und die zwei Amerikaner müssen sich mit zehn anderen Häftlingen eine winzige Zelle von nur vier mal sechs Metern teilen.

Seit mehr als sechs Wochen harren die beiden US-Bürger nun schon in Guinea aus. Ihre Angehörigen haben amerikanische Behörden alarmiert und setzen ihre Hoffnung auf die Diplomatie. Die Argumentation ist glasklar: Der Flug war völlig legal und stand durchgehend in Verbindung mit der Flugsicherung. Niemals hätte ein routinemäßiger Tankstopp in einem solchen Fiasko enden dürfen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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