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Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen Sechs Bundesländer knacken Hitze-Rekord – über 40 Grad gemessen

Ein Junge springt am 20. Juli 2022 vom Fünf-Meter-Turm des Kaifu-Freibads in Hamburg.

Ein Junge springt am 20. Juli 2022 vom Fünf-Meter-Turm des Kaifu-Freibads in Hamburg. 

Deutschland glüht! Sechs deutsche Bundesländer haben am Mittwoch, 20. Juli 2022, ihren bisherigen Hitze-Rekord gebrochen.

Wahnsinn: Gleich in sechs Bundesländern sind nach vorläufigen Angaben am Mittwoch, 20. Juli, die dort höchsten Temperaturwerte seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen worden. Der Mittwoch war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes damit auch der bislang heißeste Tag des Jahres 2022 und einer der heißesten überhaupt.

Deutscher Spitzenreiter war um 15.30 Uhr Bad Mergentheim-Neunkirchen (Baden-Württemberg) mit 40,3 Grad, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) berichtete. Damit wurde auch der bisherige Rekord für Baden-Württemberg von 40,2 Grad in Freiburg im August vor 19 Jahren (13. August 2003) eingestellt.

Außerdem wurden 40,1 Grad in Hamburg-Neuwiedenthal gemessen, was ein Rekord für Hamburg war, sowie 40,0 jeweils in Barsinghausen-Hohenbostel (Niedersachsen-Rekord) und Huy-Pabstorf (Sachsen-Anhalt-Rekord).

Hitze in Deutschland: Landesrekord in Mecklenburg-Vorpommern gebrochen

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In Mecklenburg-Vorpommern wurde mit 39,4 Grad ein Landesrekord in Boizenburg gemessen und in Schleswig-Holstein ein Landesrekord mit 39,1 Grad in Grambek.

Damit wurden in Deutschland außerdem erst zum zehnten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen an einem Tag Temperaturen von mehr als 40 Grad gemessen – zuletzt war dies am 25. Juli 2019 der Fall.

Damals war dies jedoch nicht nur an vier Stationen, sondern gleich an 22 DWD-Stationen der Fall.

Extrem-Wetter: Tag im Juli 2019 hält weiter Rekord

Der 25. Juli 2019 bleibt auch der deutschlandweite Hitzerekordtag: Denn laut DWD wurden damals an den nordrhein-westfälischen Stationen in Duisburg und Tönisvorst am Niederrhein bei Krefeld 41,2 Grad Celsius gemessen.

DWD-Sprecher Andreas Friedrich betonte am Mittwochabend, 20. Juli 2022, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, dass die Werte vorläufig zu nennen seien, aber an diesem Abend nicht mehr aktualisiert würden. Man prüfe sie in den kommenden Tagen und werde gegebenenfalls nach einigen Tagen präzisieren. (dpa)

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