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Sie irrte alleine in Trümmern herumMädchen (6) verliert ganze Familie bei Zugunglück

Rettungskräfte und Ermittler arbeiten am 20. Januar 2026 Ort des Zugunglücks in Südspanien, bei dem mindestens 42 Menschen ums Leben kamen.

Rettungskräfte und Ermittler arbeiten am 20. Januar 2026 Ort des Zugunglücks in Südspanien, bei dem mindestens 42 Menschen ums Leben kamen.

Aktualisiert

Eine Sechsjährige läuft ganz allein durch die Wrackteile eines Zuges. Sie überlebt, doch ihre Familie kommt bei dem Unglück in Spanien ums Leben. 

Ganz Spanien steht unter Schock nach einem herzzerreißenden Drama. Bei der furchtbaren Zugkatastrophe nahe Adamuz hat nur ein sechsjähriges Kind aus Aljaraque als Einzige ihrer Angehörigen überlebt.

Ihre Mutter und ihr Vater, ihr 12-jähriger Bruder sowie ihr Cousin starben bei dem Unglück, wie „El Pais“ berichtet. Die kleine Cristina wanderte Berichten zufolge zutiefst traumatisiert und einsam durch das Wrack, bis sie von zwei Helfern entdeckt und gerettet wurde.

Heimatort ist „tief erschüttert“ über die Tragödie

Die Familie befand sich auf der Rückreise von einem Real-Madrid-Spiel in der spanischen Hauptstadt. Sie kam ursprünglich aus Aljaraque und hatte eine Modeboutique in dem Küstenstädtchen Punta Umbría. Eine grausame Fehlinformation machte kurzzeitig die Runde, dass der Bruder es geschafft hätte und in einer Klinik in Córdoba läge – ein tragischer Irrtum. Letztendlich konnte die Oma nur noch ihre junge Enkelin umarmen. 

Im Heimatort der Verunglückten herrscht große Fassungslosigkeit. José Carlos Hernández, der Bürgermeister von Punta Umbría, sagte, die gesamte Ortschaft sei „tief erschüttert“. In der Gemeinschaft war die Familie sehr geschätzt worden.

42 Tote bei Zugunglück in Spanien - Suche nach Vermissten

Zwei Tage nach dem schweren Zugunglück in Spanien sind 42 Tote geborgen worden. Im Laufe des Tages seien drei Leichen in den Trümmern von Waggons gefunden worden, teilte die Regionalregierung Andalusiens auf der Plattform X mit. Die Zahl der als vermisst gemeldeten Personen lag jedoch bei 43 und die Suche in den teilweise stark zerstörten Waggons ging weiter. (red)

Bei dem Zusammenstoß von zwei Hochgeschwindigkeitszügen waren am Sonntagabend auch Dutzende Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Neun von ihnen würden noch auf Intensivstationen behandelt, teilte die Regionalregierung weiter mit.

Zur möglichen Ursache eines der schwersten Zugunglücke in der Geschichte des Landes sagte der Minister, es würden ein Gleisschaden oder ein Fehler an einem der Züge nicht ausgeschlossen. Aber es seien noch „alle Hypothesen offen“. (red/dpa)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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