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Schlag gegen SchleuserGroß-Razzia im Münsterland: Polizei nimmt einen Franzosen fest

Durchsuchungen nach Bootsschleusungen

Copyright: Max Lametz/dpa

Fahrzeuge der Bundespolizei stehen auf einer Straße in Ahlen. Ermittler aus mehreren europäischen Ländern haben Objekte im Münsterland durchsucht.

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Großrazzia im Münsterland: Schlag gegen Schleuser-Bande.

Großaktion im Münsterland! Auf Anweisung von Justizbehörden aus mehreren europäischen Ländern hat die Bundespolizei am Donnerstag diverse Anwesen durchkämmt. Der schwere Vorwurf: Menschenschmuggel im großen Stil.

Die Razzien liefen in Münster, Drensteinfurt, Ahlen (beide im Kreis Warendorf) sowie in Werne im Kreis Unna. Im Visier der Fahnder: eine mutmaßliche Schleuser-Bande, die kommerziell und organisiert agiert haben soll.

Bande soll Flüchtlinge über den Ärmelkanal geschleust haben

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Düsseldorf lautet der Tatvorwurf die Schleusung von Menschen in Booten. Die Organisation soll Personen über den gefährlichen Ärmelkanal ins Vereinigte Königreich gebracht haben.

Während des Einsatzes, der von Beamten aus Frankreich und Großbritannien unterstützt wurde, klickten für einen Franzosen die Handschellen. Gegen den Mann wurde ein europäischer Haftbefehl vollzogen.

Generalstaatsanwaltschaft entscheidet über Abschiebung

Der Festgenommene sollte noch am selben Donnerstag einem Richter präsentiert werden. Die Ermittler sammelten bei den Durchsuchungen Beweismaterial. Über eine mögliche Abschiebung des Verdächtigen befindet nun die Generalstaatsanwaltschaft in Hamm.

Die Untersuchungen in dem Fall gehen weiter. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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