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Tödlicher Kebab-PlanStieftochter soll Mann mit Gift-Döner attackiert haben

Aktenkasten mit Beschriftung „Körperverletzung“

Copyright: IMAGO / Bihlmayerfotografie

Aktenkasten mit Beschriftung „Körperverletzung“

Gift im Döner für den Stiefpapa! Eine Frau steht deswegen nun in Zwickau vor Gericht.

Ein wirklich schockierender Vorwurf: Seit Mittwoch steht eine 35-Jährige in Zwickau vor dem Landgericht. Der Grund: Sie soll versucht haben, ihren Stiefvater aus dem Weg zu räumen. Die angebliche Tatwaffe ist dabei an Skurrilität kaum zu überbieten: ein Döner Kebab.

Die Anklage besagt, sie habe ihm einen Kebab gereicht, der mit dem potenten Schmerzmittel Oxycodon präpariert war. Dieses Opioid ist nur auf Rezept erhältlich und eine Überdosierung kann letal enden. Nach der Mahlzeit wurde dem Mann übel, er nickte immer wieder weg und musste sich mehrfach übergeben. Er hat den Angriff überlebt. Das berichtet „t-online“.

Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Giftmenge zu niedrig dosiert war oder der Mann es erbrach, bevor die Substanz ihre volle Wirkung zeigen konnte. Es ist nicht das erste Mal, dass der Fall verhandelt wird. Die Frau wurde nämlich schon vom Zwickauer Amtsgericht freigesprochen, aber die Anklagebehörde ging erfolgreich in Berufung.

Vor dem Gift-Angriff soll es zu einem Diebstahl gekommen sein. Die Beschuldigte hat angeblich die Modelleisenbahn ihres Stiefvaters entwendet, die einen Wert von circa 900 Euro hat. Angeblich hat die 35-Jährige ihrem Stiefvater nur wenige Tage später die Tat gebeichtet. Ein Richterspruch wird gegen Ende Dezember erwartet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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