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+++ Eilmeldung +++ Tat macht fassungslos Brutaler Kölner Tankstellen-Treter hat sich gestellt

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Heftiger Fund hinter der ThekePolizei nimmt Kölner Drogen-Kiosk hoch – kein Einzelfall

Einsatzkräfte der Polizei bei einem Schwerpunkteinsatz in Köln (Symbolfoto)

Copyright: Arton Krasniqi

Einsatzkräfte der Polizei bei einem Schwerpunkteinsatz in Köln (Symbolfoto) 

Mitten in der Kölner Innenstadt hat das Ordnungsamt einen Kiosk dichtgemacht – hinter der Ladentheke fanden Ermittler ein wahres Drogenlager.

Schlag gegen einen Kiosk in der Kölner Innenstadt!

Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben gemeinsam mit der Polizei im Rahmen der „Ordnungspartnerschaft Ringe“ (Opari) einen Kiosk hoch genommen.

Drogenverkauf hinter der Kiosk-Theke

Was sie hinter der Ladentheke entdeckten, ließ keine Zweifel: Hier lief ein schmutziges Nebengeschäft.

300 Gramm Cannabis, Kokain und Opioide – alles fein säuberlich gelagert

Der Betreiber war zum Zeitpunkt der Razzia allein im Laden. Kölner Polizisten und Polizistinnen stießen auf rund 300 Gramm Cannabis, etwa 13 Gramm Kokain und 49 Opioid-Tabletten des Wirkstoffs Tilidin.

Doch damit nicht genug: Unter der Verkaufstheke lagen eine Feinwaage, kleine Plastiktütchen – und ein Messer mit augenscheinlichen Kokainrückständen an der Klinge. Ein klassisches Drogendepot, mitten in der City.

Die Polizei Köln stellte eine Strafanzeige aus. Das Ordnungsamt beschlagnahmte zusätzlich 17 Dosen skandinavischen Oraltabak (Snus) – der in Deutschland verboten ist – versiegelte den Kiosk und untersagte den weiteren Betrieb. Ein Gewerbeuntersagungsverfahren läuft.

Kein Einzelfall: 60 Prozent der Kölner Kioske versagen beim Jugendschutz!

Schockierende Quote bei Kiosk-Check – weitere Kontrollen in Köln geplant

Der Fall reiht sich in ein erschreckendes Bild ein. Seit Oktober 2024 setzt das Ordnungsamt einen Schwerpunkt auf Jugendschutz im Einzelhandel – mit Testkäufen durch jugendliche Testkäufer. Das Ergebnis: Von 73 überprüften Betrieben zwischen Aschermittwoch und dem 31. März fielen satte 44 negativ auf – eine Quote von rund 60 Prozent. Das teilt die Stadt am Donnerstag (2. April) mit.

Neben Verstößen beim Jugendschutz tauchen bei den Kontrollen immer wieder illegale Vapes und Snus auf. Und der Trend zum Drogenverkauf hinterm Tresen hält an: Seit November 2025 wurden bereits fünf Gewerbeuntersagungsverfahren eingeleitet, weil in Kiosken und Trinkhallen Drogen als Zusatzverdienst vertickt wurden. Zuletzt fielen auch sogenannte „Legal Highs“" auf – etwa E-Zigaretten mit zu hohem THC- oder CBD-Gehalt oder LSD-Derivate.

Das Ordnungsamt macht klar, dass der Druck nicht nachlassen wird. Im Visier sind dabei auch sogenannte Strohmann-Konstruktionen, bei denen bereits verbotene Betreiber ihre Läden heimlich über Mittelsmänner weiterlaufen lassen. (mt)

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