Frankreich unter Wasser! 37 Tage Regen ohne Ende.
Wetter-Chaos in FrankreichRekord-Regen sorgt für Mega-Überschwemmungen

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Mathieu Lefevre und Monique Barbut bei Krisensitzung.
Ein echtes Wetter-Drama spielt sich in Frankreich ab! In vielen Gebieten eskaliert die Situation nach Regen, der wochenlang andauerte. In Cheffes, gelegen im Département Maine-et-Loire, wurde am Freitag sogar die komplette Räumung des Ortes angeordnet. Die Ortschaft war von den Wassermassen der Sarthe eingeschlossen, weil der Fluss übergetreten war. Mit Booten evakuierten Feuerwehr und Polizei die verzweifelten Einwohner.
Das Land wird von einer unfassbaren Niederschlagswelle heimgesucht. Mit 37 Regentagen am Stück ist ein neuer Rekord erreicht: die längste Regenphase seit Beginn der Messungen 1959. Auch wenn im Westen Frankreichs der Niederschlag nun etwas nachlässt, ist die Lage weiter extrem angespannt. Der staatliche Hochwasserdienst Vigicrues prognostiziert, dass die Überflutungen das komplette Wochenende und vielleicht sogar länger andauern könnten. Das berichtet „t-online“.
Der Wetterdienst Frankreichs gab am Samstag für beinahe das gesamte Staatsgebiet Hochwasserwarnungen heraus. In den Départements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire sowie Charente-Maritime wurde sogar die Alarmstufe Rot, also die höchste Stufe, verhängt! Die zuständigen Stellen weisen auf eine extreme Hochwassergefahr hin. „Enorme Überschwemmungen sind möglich, auch in Gebieten, die nur selten von Hochwasser betroffen sind“, heißt es in der dramatischen Meldung. Zudem wird vor erheblichen Störungen im Verkehr, Ausfällen der Stromversorgung und möglichen Dammbrüchen gewarnt.
Für neun weitere Départements im Westen gilt die Warnstufe Orange: Morbihan, Ille-et-Vilaine, Sarthe, Indre-et-Loire, Vendée, Charente, Gironde, Landes und Lot-et-Garonne. Die Spezialisten von Vigicrues erwarten, dass die Wasserstände insbesondere in Gebieten flussabwärts weiter ansteigen. Während für das Département Maine-et-Loire eine Beruhigung der Lage in der Nacht zum Sonntag prognostiziert wird, sollen die Pegel in anderen Gegenden „in den kommenden Tagen sehr hoch bleiben“.
Zusätzlich zu den Überflutungen sorgte bereits am Donnerstag Sturm „Pedro“ für Chaos an der Atlantikküste und hinterließ eine Spur der Verwüstung. In Biscarosse, unweit von Bordeaux, jagten Windstöße mit bis zu 109 Kilometern pro Stunde durch die Straßen. Durch Sandstürme wurde der Badeort zu einer „Geisterstadt“, kaum ein Mensch ist noch im Freien zu sehen. An der Küstenlinie bauen sich Wellen auf, die eine Höhe von bis zu sieben Metern erreichen.
Unterdessen haben die Menschen in den Alpenregionen mit gigantischen Schneemengen zu tun. Die kleine Ortschaft Le Rivier d'Allemont ist nach einem Lawinenabgang sogar völlig von der Umwelt abgeschnitten. (red)
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