„Wir kündigen alle“ Großes Schild bei Burger King sorgt für Ärger

Eine Burger-King-Filiale in Berlin (Foto November 2019). Ein Schild vor einer Filiale in Lincoln in den USA sorgte jetzt für Aufsehen.

Eine Burger-King-Filiale in Berlin (Foto November 2019). Ein Schild vor einer Filiale in Lincoln in den USA sorgte jetzt für Aufsehen.

Bei Burger King in Lincoln (USA) hatten Mitarbeiter  mit einem Schild ihre Kündigung angedroht. Angeblich wegen schlechter Arbeitsbedingungen. Der Chef der Filiale fand die Idee weniger kreativ.

Lincoln. Die Nachricht auf einer Anzeigetafel einer Filiale der Fastfood-Kette Burger King sorgte jetzt für ziemlich Wirbel.

In Lincoln im US-Bundesstaat Nebraska hatten die neun Mitarbeiter der Burger-King-Filiale eine besondere Botschaft an ihren Arbeitgeber.

Auf dem weit sichtbaren Schild stand, dass die Restaurant-Mitarbeiter nicht mehr für ihn arbeiten wollen. „Wir kündigen alle“, war dort in Großbuchstaben zu lesen. Und an die Kunden gerichtet, hieß es weiter: „Entschuldigung für die Umstände“.

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Schild bei Burger King sorgt für Ärger

Hintergrund der Aktion: Die angeblich schlechten Arbeitsbedingungen und die langen Schichtzeiten, so berichtet der US-Lokalsender„ KLKN-TV“.

Gegenüber dem Sender erklärte Rachel Flores, die ehemalige Managerin der Filiale: Sie sei einmal dehydriert im Krankenhaus gelandet, weil sie so lange in der Küche ohne Lüftung arbeiten musste. Zudem habe sie 50 bis 60 Stunden pro Woche gearbeitet. Das Schild sei eigentlich als Entschuldigung bei den Kunden von Burger King gemeint gewesen. 

Das Management fand die Idee allerdings weniger kreativ. Das Schild musste entfernt werden. Anschließend kam die Kündigung.

Ob sich unter diesen Arbeitsbedingungen allerdings schnell neue Mitarbeiter finden lassen, ist fraglich...

Burger King: 17.800 Restaurants weltweit

Das Unternehmen Burger King hat den Hauptsitz im Miami-Dade County, Florida. Weltweit gibt es rund 17.800 Restaurants. Für Burger King arbeiten ca. 400.000 Angestellte bei Franchisenehmern (Stand: 7. Februar 2014). (mt)

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