Abo

Schock-Tat in HamburgMit in den Tod gerissen: Neue Infos zu Opfer (†18) und Täter (†25)

Ein Bestatter steht vor einem Sarg in einer U-Bahnstation und unterhält sich mit zwei Einsatzkräften der Feuerwehr.

Die beiden Leichen wurden am Freitagmorgen (30. Januar 2026) von Bestattern abgeholt. Der Mann und die Frau waren am Donnertagabend in der Hamburger U-Bahn-Station Wandsbek Markt von einer Bahn überrollt worden.  

Aktualisiert

Schock in Hamburg: Nachdem ein Mann eine Frau (18) vor die U-Bahn gezerrt hat, gibt es neue Informationen.

Eine schreckliche Tat in Hamburg löst auch Tage später noch Entsetzen und Fassungslosigkeit aus. Am U-Bahnhof Wandsbek-Markt im Nordosten der Hansestadt ereignete sich am Donnerstagabend (29. Januar) ein Drama. Zwei Personen kamen ums Leben, nachdem sie von einem einfahrenden Zug erfasst wurden. Ein 25 Jahre alter Mann hatte eine 18-jährige Frau mit sich auf die Gleise gerissen. Für die beiden endete der Vorfall tödlich.

Da es sich offensichtlich nicht um ein Unglück handelte, hat eine Mordkommission die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts aufgenommen. Das Motiv des aus dem Südsudan stammenden Mannes ist noch vollkommen unklar. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass die 18-jährige Iranerin ein zufälliges Opfer des Mannes wurde. Bislang gibt es laut Polizei keine Anzeichen für eine Bekanntschaft zwischen Täter und Opfer.

Todesdrama in Hamburg: Videos und Handys werden ausgewertet

Die Auswertung von Videoaufzeichnungen und den Aussagen von Zeugen und Zeuginnen läuft auf Hochtouren. Zudem werden die Mobiltelefone untersucht, um eine mögliche Verbindung zwischen den beiden doch noch aufzudecken.

Augenzeugen und -zeuginnen des Vorfalls mussten von Seelsorgern und Seelsorgerinnen betreut werden. Die Deutsche Bahn äußerte ihre Bestürzung. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen und bei den Kolleginnen und Kollegen der Hochbahn“, erklärte eine Sprecherin der S-Bahn. Ein Sprecher der Hochbahn in Hamburg nannte es einen „fürchterlichen Vorfall“.

25-Jähriger war polizeibekannt

Der 25-Jährige war nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereits straffällig geworden. Eine Sprecherin wollte sich dazu aber nicht weiter äußern. Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung soll der Mann nur wenige Tage zuvor Polizisten und Polizistinnen attackiert haben. Er sei daraufhin festgenommen worden und ein Verfahren wegen Widerstands sowie gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Anschließend wurde er jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt.

Am Bahnsteig in Hamburg-Wandsbek stand der 25-Jährige wohl erst etwas abseits. Plötzlich sei er auf die 18-Jährige zugegangen, habe sie umklammert und gemeinsam mit sich ins Gleisbett gezerrt, wo beide ums Leben kamen. Der „Focus“ berichtet, dass der Mann eventuell alkoholisiert war.

Nach Informationen der „Bild“ soll die junge Iranerin zuletzt in einem Frauenhaus gewohnt haben. Dorthin war sie offenbar wegen häuslicher Gewalt geflüchtet.

Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, besaß der Täter einen gültigen Aufenthaltstitel. Laut der „Welt“ lebte er seit Mitte 2024 in Hamburg, Berichten zufolge in einer Unterkunft für Geflüchtete. Er sei im Zuge humanitärer Aufnahmeprogramme nach Deutschland gekommen. Im Südsudan herrscht eine instabile Lage mit bewaffneten Konflikten und extremer Armut. (red, mit dpa)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Schreckliche Szene – ein Verrückter in einem Keller mit einer hängenden Schaufensterpuppe.

Phrogging-Horror

Killer lebt in der Wand – und ermordet Familie