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Axt-Horror im ZugMutter (52) schützte ihre Kinder und wurde schwer verletzt

Nach Axtangriff in ICE - Prozess

Copyright: Armin Weigel/dpa

Knapp ein Jahr nach einem Axtangriff in einem ICE in Niederbayern hat der Prozess gegen den beschuldigten 21-jährigen Syrer begonnen.

Axt-Attacke im Zug: Mutter (52) schildert Horror-Szenen

Fast genau ein Jahr nach der furchtbaren Attacke mit einer Axt in einem Schnellzug in Niederbayern wurde nun der Prozess am Landgericht in Regensburg eröffnet. Ein junger Syrer im Alter von 21 Jahren muss sich vor Gericht verantworten. Er machte zum Start des Verfahrens keine Aussage zu den Anschuldigungen der Anklagebehörde, die auf versuchten Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung lauten.

Die Ermittlungsbehörden sind sich sicher, dass der Angeklagte am 3. Juli 2025 bei Straßkirchen (Landkreis Straubing-Bogen) im Zug mit einer Axt auf mehrere Reisende losging. Ein Fahrgast zog sich eine gravierende Verletzung am Kopf zu, als er versuchte, Hilfe zu rufen.

Heldin im Zeugenstand: Mutter (52) beschreibt die Horror-Szenen

Die Frau (52), die bei der Attacke verletzt wurde, trat als erste Person in den Zeugenstand. Sie beschrieb, wie die Lage in dem Waggon auf einmal außer Kontrolle geriet. Zuvor hatte sie einen Mitreisenden sowie ihren Sohn aufgefordert, die Behörden zu alarmieren. Der Täter habe anschließend diesen Fahrgast zu Boden geschlagen.

„Dann kam er auf unsere Sitzgruppe zu“, sagte die 52-Jährige. Sie sei aufgesprungen, um ihre drei Kinder vor den Hieben abzuschirmen, und wurde dabei von der Waffe am Kopf getroffen. Letztendlich gelang es anderen Reisenden, den Täter zu stoppen. Bei dieser Auseinandersetzung zog sich auch der Angeklagte selbst erhebliche Verletzungen zu.

Angeklagter schuldunfähig? Anklage will Einweisung

Die Anklagebehörde vermutet, dass der 21-Jährige wegen einer seelischen Krankheit nicht schuldfähig ist. Weil er jedoch nach wie vor als Bedrohung für die Öffentlichkeit angesehen wird, wurde die permanente Einweisung in eine psychiatrische Klinik gefordert. Sechs zusätzliche Termine sind für das Gerichtsverfahren geplant, eine Entscheidung des Gerichts wird für Juli erwartet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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