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Aldi Süd Schwangere macht verhängnisvollen Fehler – Discounter reagiert drastisch

Eine schwangere Frau wartet mit Mund-Nasen-Schutz an einer Haltestelle auf dem Bus. Das Symbolbild wurde am 2. September 2021 aufgenommen.

Eine Schwangere wollte in Baden-Württemberg in den Aldi. Sie hatte jedoch die falsche Maske auf. Das Symbolbild aus dem September 2021 zeigt eine schwangere Frau mit Mund-Nasen-Schutz an einer Haltestelle.

Während man in Nordrhein-Westfalen noch mit einer ‚normalen‘ medizinischen Maske einkaufen gehen darf, hat sich das in Baden-Württemberg zum 12. Januar geändert. Hier gilt von nun an FFP2-Pflicht. Auch in Discountern wie Aldi Süd.

Wenn die Schwangerschaft fortschreitet, kann jeder Gang zur Qual werden. Durchaus verständlich also, dass sich eine schwangere Frau bei Facebook über ihren Einkauf bei Aldi Süd aufregt. Auch, wenn der Discounter nichts falsch gemacht hat.

Doch was ist denn überhaupt geschehen? Sie sei gerade aus einem Aldi-Markt in Mannheim geworfen worden, schreibt die Frau auf der Facebookseite des Discounters. „Ich wurde gerade hochschwanger in Mannheim aus dem Aldi geworfen, weil ich keine FFP2 Maske trug (nachdem sich die Verordnung über Nacht in Baden-Württemberg geändert hat). Generell fand ich den Umgang mit der Situation fragwürdig, aber dass die Situation von euren Mitarbeitern komplett ohne Augenmaß angegangen wird… ehrlicherweise fehlen mir hierzu die Worte“, so die Kundin bei Facebook.

Aldi Süd verweist Schwangere des Ladens

Sie könne durchaus verstehen, so die Kundin weiter, dass die Verordnungen umgesetzt werden müssten, hätte aber auch nichts gegen „mehr Menschlichkeit“ gehabt. „Positiv (zumindest für euch): Euren Anweisungen wird ohne Rücksicht auf Verluste Folge geleistet. Negativ: Jede Menschlichkeit fehlt - laut Mitarbeiterin könne man ja nicht wegen allem eine Ausnahme machen… Mein 39. Schwangerschaftswoche-Bauch ist allerdings nicht wirklich zu übersehen und dass eine Schwangerschaft - gerade gegen Ende - beschwerlich sein kann, ist nichts Neues“, so die werdende Mama.

Aus ihrer Sicht durchaus verständlich. Doch was sagt Aldi Süd zu der Angelegenheit? Auf Facebook schreibt der Discounter: „Wenn der Umgang mit dir schroff war, dann tut es uns natürlich sehr leid. Allerdings sind wir an die aktuellen gesetzlichen Beschlüsse gebunden und müssen diese vor Ort umsetzen. Da seit heute das Tragen einer FFP2- oder vergleichbaren Maske in Baden-Württemberg verpflichtend ist, müssen unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dies auch umsetzen. Ich bitte um dein Verständnis.“

Verständnis für die Situation der schwangeren Frau haben auch bei Facebook die wenigsten. „Das ist aber auch deine Aufgabe, dich täglich über aktuelle Verordnungen zu informieren. Wenn FFP2 Maskenpflicht besteht, dann ist das so, Ausnahmen dürfen da nicht gemacht werden, es sei denn, man hätte eine ärztliche Befreiung. Schwanger hin oder her, das ist kein Grund für eine Ausnahme“, schreibt beispielsweise ein Kunde unter den Post.

Und ein anderer ergänzt: „Das wurde, wie oben schon erwähnt, letzte Woche schon gesagt. Und kam ständig hier auf Facebook und in den Nachrichten. Das hätte man mitbekommen müssen. Und warum soll eine Schwangerschaft ein Grund sein, dich so reinzulassen? Die Maske schützt ja dich und somit auch dein Baby.“

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