Winter-Drama in München! 500 Reisende waren gefangen.
Albtraum am Flughafen!Hunderte Passagiere über Nacht in Fliegern gefangen

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Flugzeug und Arbeitsfahrzeuge auf verschneitem Rollfeld.
Ein wahrer Albtraum für etwa 500 Reisende am Airport in München! Bei eisigen Temperaturen mussten sie die ganze Nacht unfreiwillig in den Flugzeugen ausharren. Die für Donnerstagabend angesetzten Verbindungen fielen wegen starker Schneefälle in der Nacht auf Freitag aus. Der Hammer daran: Alle Fluggäste saßen schon auf ihren Plätzen und die Maschinen waren im Grunde abflugbereit, so die Auskunft eines Lufthansa-Sprechers.
Aber zurück ins geheizte Flughafengebäude? Keine Chance. Der Münchner Airport teilte mit, dass man die Fluggäste nicht zurückholen konnte. Die Ursache: Es mangelte an Bussen und sämtliche Parkpositionen am Gebäude waren schon besetzt. Somit waren Fluggäste und Crewmitglieder gefangen und hatten keine andere Wahl, als auf dem Rollfeld in den Maschinen zu warten. Das berichtet „FOCUS online“.
Die Schneemassen legten den Airport schon den ganzen Donnerstag lahm, was zu enormen Verspätungen und Annullierungen führte. Ganze 100 Flüge wurden gecancelt. Einige Maschinen bekamen abends sogar eine spezielle Erlaubnis, damit sie nach 1.00 Uhr noch abheben konnten – obwohl in München eigentlich ein striktes Verbot für Nachtflüge besteht. Aber dieser Hoffnungsschimmer erlosch schnell: Aufgrund des nicht endenden Schneetreibens erhielten nicht einmal diese schon fertigen Flugzeuge letztendlich eine Startfreigabe, erklärte ein Sprecher von Lufthansa.
Laut dem Lufthansa-Sprecher kamen erst in den frühen Morgenstunden wieder Busse, um die festsitzenden Fluggäste endlich zu befreien. Wieso keine Transportmittel bereitstanden, um die Leute wieder zum Flughafengebäude zu fahren, darauf wusste der Sprecher keine Antwort. Die Verantwortung für die Bus-Planung liege beim Flughafen, wurde erklärt. Vom Airport gab es anfangs keine zusätzlichen Informationen, ein Vertreter meldete sich später nur mit den Worten: „Wir bedauern die damit entstandenen Unannehmlichkeiten sehr“. (red)
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