Ein drastischer Schritt aus Liebe zur eigenen Familie.
Aus purer Verzweiflung20-Jährige geht zur Army, um ihre Eltern zu retten

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Militärdienst bietet Weg durch verschärfte Migrationspolitik (Symbolbild).
Die Furcht vor einer Ausweisung bewegt eine junge Amerikanerin zu einer krassen Entscheidung. Die 20 Jahre alte Lindsey Vazquez hat sich der US-Armee angeschlossen. Der bewegende Grund dafür: Sie möchte ihre Eltern bewahren, die vor mehr als 30 Jahren als Jugendliche illegal ins Land kamen. Weil die Einwanderungspolizei ICE in ihrer Gegend immer öfter zuschlägt, war das für sie die einzige Chance, die Geborgenheit ihrer Liebsten zu sichern.
Hintergrund ist die härtere Linie unter US-Präsident Donald Trump, welcher Migranten ohne Papiere, speziell Straftäter, des Landes verweisen will. Eine neue Vorschrift löst bei Einwandererfamilien große Angst aus. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer: das „Parole in Place“-Programm. Es wurde 2013 gestartet und gewährt den Eltern und Partnern von Soldaten einen Schutz vor der Ausweisung. Es ebnet sogar einen schnelleren Weg zu einem dauerhaften Bleiberecht. Das berichtet „FOCUS online“.
Lindseys Schicksal ist, so ein Bericht der „New York Times“, bei Weitem nicht einzigartig. Ein neuer Trend macht sich breit: Zunehmend mehr junge Menschen, die in den USA das Licht der Welt erblickten, deren Eltern aber keinen legalen Status besitzen, melden sich beim Militär. Hierbei steht nicht die berufliche Laufbahn im Vordergrund, sondern hauptsächlich der Wunsch, die eigene Familie abzuschirmen. Anwerber der Nationalgarde informieren Interessenten schon gezielt darüber, wie der Armeedienst für diesen Zweck eingesetzt werden kann, denn nur US-Staatsbürger und Menschen mit einem ständigen Wohnsitz dürfen sich verpflichten. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
