Was als harmloser Wild-Crash in Bad Münstereifel begann, endete in einem handfesten Skandal. Ein Beifahrer verlor die Nerven und zeigte sein wahres, hässliches Gesicht.
Nach Crash mit RehUnfall-Beifahrer spricht Abscheuliches aus

Copyright: Jens Büttner/dpa
Ein Warnschild mit der Aufschrift „Wildunfall“ steht an einer Bundesstraße. (Symbolfoto)
Eine Kollision mit einem Tier sorgte am späten Dienstag (22. September) für einen unfassbaren Vorfall in Bad Münstereifel. Auf der Landstraße 165 krachte es gegen 22.45 Uhr. Im Wagen saßen eine junge Frau (21) aus Gummersbach am Steuer und ein 24 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Ahrweiler neben ihr.
Die Lage spitzte sich jedoch rasant zu. Der Beifahrer griff noch vor Ankunft der Beamten mehrfach zum Telefon, um die Leitstelle zu kontaktieren. Schon bei diesen Gesprächen fiel er mit seiner ausfälligen und feindseligen Art auf.
Mit dem Eintreffen der Streife kochte die Stimmung dann komplett über. Der Mann, der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, ging die Einsatzkräfte umgehend mit wüsten Beschimpfungen an. Dann grölte er rechtsextreme Parolen und zeigte Zeichen verfassungswidriger Organisationen.
Wegen seines aggressiven und sturen Benehmens war es den Beamten nicht möglich, den Unfallhergang ordnungsgemäß aufzunehmen. Am Auto entstand nur Blechschaden, doch für den Mann hat sein Ausraster samt abscheulicher Wortwahl ernste juristische Folgen. Er muss sich nun wegen der Nutzung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen, Volksverhetzung sowie Beleidigung verantworten. (red)
