Unfassbare Tat in NRWRollstuhlfahrer (67) angezündet – Mordkommission ermittelt

Polizeifahrzeuge stehen bei einem Mehrfamilienhaus.

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In Hagen wurde am Donnerstagabend (17. September 2026) ein Rollstuhlfahrer mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und angezündet (Archivfoto eines anderen Einsatzes in Hagen im August 2026). 

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Eine Mordkommission ermittelt nach einem schrecklichen Vorfall in Hagen. Ein Rollstuhlfahrer wurde angezündet.

Ein Streit in einer Grünanlage eskaliert auf brutalste Weise: Eine 18-Jährige übergießt einen Rollstuhlfahrer mit brennbarer Flüssigkeit – und zündet ihn an! 

Der unfassbare Vorfall passierte am Donnerstagabend (17. September) in einer Grünanlage in Hagen-Helfe.

Polizei Hagen: Tatverdächtige von Spezialeinheit festgenommen

Wie die Polizei Hagen am Freitag (18. September) mitteilt, hielt sich der 67-jährige Rollstuhlfahrer gegen 19.40 Uhr an der Johann-Friedrich-Oberlin-Straße auf, als es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit der jungen Frau kam. Die beiden sollen sich flüchtig aus der Vergangenheit gekannt haben.

Im Verlauf des Streits übergoss die Tatverdächtige den Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit und setzte ihn in Brand. Passanten reagierten sofort, löschten die Flammen und verständigten die Polizei. Ihr beherztes Eingreifen dürfte Schlimmeres verhindert haben.

Die zunächst flüchtige 18-Jährige geriet danach ins Visier einer eigens eingerichteten Mordkommission. Nach intensiven Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen konnte sie schließlich im rund 80 Kilometer entfernten Münster durch eine Spezialeinheit vorläufig festgenommen werden.

Der Rollstuhlfahrer erlitt nach ersten Einschätzungen schwere, aber offenbar keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Zum genauen Hintergrund der Bekanntschaft zwischen der jungen Frau und dem 67-Jährigen sowie zum Motiv der Tat äußert sich die Polizei bislang nicht. Die Ermittlungen dauern an. (red)

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