Schock-Unfall in der Eifel Vollbesetzter Schulbus fast am Ziel, doch fataler Fehler hat schlimme Folgen

Einsatzkräfte kümmern sich um Verletzte nach einem Unfall mit einem Schulbus (hier ein Archivfoto von einem ähnlichen Unfall).

Einsatzkräfte kümmern sich um Verletzte nach einem Unfall mit einem Schulbus (hier ein Archivfoto von einem ähnlichen Unfall).

Bei einem Unfall mit einem Schulbus sind in der Eifel 17 Kinder und eine Lehrerin verletzt worden. Eine Autofahrerin hatte einen leichtfertigen Fehler gemacht, plötzlich ging alles ganz schnell.

Ein Moment der Unaufmerksamkeit hat in Monschau in der Eifel zu einem Unfall mit 18 Verletzten geführt, darunter 17 Kinder. Der schnellen Reaktion des Busfahrers ist es wohl zu verdanken, dass es nicht zu einer Tragödie kam.

Den Ermittlungen der Polizei zufolge war der Schulbus am Freitagmittag (11. November 2022) auf der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Grundschule unterwegs. Der Bus war mit insgesamt 33 Kindern der dritten Klasse der Monschauer Schule voll besetzt.

Kinder kommen von Ausflug zurück – kurz vor der Schule kommt es zum Unfall

Die Klasse kam gerade von einem Ausflug zurück, als es kurz vor dem Erreichen der Schule zu einer mehr als brenzligen Situation kam. Eine 39-jährige Autofahrerin hatte nur Augenblicke zuvor am Straßenrand angehalten.

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Ausgerechnet genau in dem Moment, als der Schulbus gerade den parkenden Wagen passieren wollte, öffnete die 39-Jährige plötzlich die Fahrertür.

„Der 67-jährige Fahrer des Busses aus Nideggen konnte nicht mehr ausweichen, der Bus machte daraufhin eine Vollbremsung“, so ein Pressesprecher der Polizei Aachen.

Busfahrer mit geistesgegenwärtiger Reaktion – dennoch schlimme Folgen

Ein geistesgegenwärtiges Manöver des 67-Jährigen, durch das ein verheerender Zusammenstoß mit dem Auto oder der 39-jährigen Pkw-Fahrerin verhindert wurde.

Dennoch hatte die Vollbremsung schlimme Folgen. Viele der Kinder wurden durch die Fliehkräfte umgeworfen und stürzten zu Boden. Insgesamt 17 Schulkinder wurden verletzt. Auch eine Lehrerin zog sich dabei Verletzungen zu.

Schulbus-Unfall in der Eifel: Neun Kinder ins Krankenhaus

Neun Kinder wurden anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Schwerverletzte wurde aber keines von ihnen. Die anderen Schülerinnen und Schüler konnten ihren Eltern übergeben werden.

In dem Bus befanden sich insgesamt 33 Kinder, zwei Lehrerinnen und der Busfahrer. Nicht auszudenken, was bei einem Zusammenstoß hätte passieren können.

Die Polizei muss nun ermitteln, warum die Autofahrerin den herannahenden Schulbus nicht gesehen hat. Möglicherweise hat sie beim Aussteigen nicht genügend Umsicht walten lassen.

Dabei hilft ein simpler wie effektiver Trick: Der Holländische Griff. Dabei greift man beim Öffnen der Tür mit der rechten Hand nach dem Türgriff. So dreht man sich automatisch nach hinten und das Sichtfeld öffnet sich für herrannahende Fahrzeuge.

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