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Tragödie nahe einer Grundschule in NRWAutofahrerin fährt Kinder an – zwei (12) sterben

Ein Schulrucksack liegt auf dem Boden vor beschädigten Autos. Die Polizei sichert eine Unfallstelle, nachdem eine Autofahrerin drei Kinder vor einer Schule in Dinslaken verletzt hat

Copyright: Fabian Strauch/dpa

Ein Schulrucksack liegt auf dem Boden vor beschädigten Autos. Die Polizei sichert eine Unfallstelle, nachdem eine Autofahrerin drei Kinder vor einer Schule in Dinslaken verletzt hat.

Aktualisiert:

In Dinslaken werden drei Kinder – vermutlich auf dem Schulweg – von einem Auto erfasst. Zwei Kinder sterben im Krankenhaus.

Eine 47 Jahre alte Frau hat im niederrheinischen Dinslaken mit ihrem Wagen drei Kinder angefahren, von denen zwei starben. Es handele sich um zwölfjährige Jungen, die im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlagen, teilten die Behörden mit. Das dritte Kind wurde leicht verletzt. Die Kinder waren auf Fahrrädern unterwegs – vermutlich auf dem Weg zur Schule.

Die Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen. Sie war aus ungeklärter Ursache nach links von ihrer Fahrspur abgekommen. Sie kam wie die Kinder mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Zur Untersuchung des Unfallhergangs war ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam im Einsatz.

Auto schleudert auf geparkte Wagen

Der Unfall hat sich den Angaben zufolge gegen 7.45 Uhr ereignet. Die Frau habe aus zunächst unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Auto verloren und mit dem Wagen die Kinder angefahren. Danach sei das Auto in drei geparkte Wagen hineingeschleudert und habe sie erheblich beschädigt, so ein Polizeisprecher.

In dem belebten Viertel in der Nähe einer Schule wurden mehrere Menschen Augenzeugen des Geschehens.

Ministerin sichert Schulen nach Tod zweier Kinder Hilfe zu

Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hat den betroffenen Schulen Hilfe zugesichert. „Wir werden die Schulen mit allem unterstützen, was uns möglich ist“, sagte Feller. Schulpsychologinnen und Schulpsychologen seien an den Schulen im Einsatz.

„Was heute in Dinslaken passiert ist, ist furchtbar. Ein Kind zu verlieren, ist das Schlimmste für Eltern“, erklärte Feller. Sie trauere mit den Familien, den Freunden und Bekannten und allen Menschen an den betroffenen Schulen. (dpa/mg)

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