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Facebook-Video löst Spott ausDümmster Blitzer in NRW? Stadt verteidigt sich

Ein sogenannter Enforcement-Trailer zur Geschwindigkeitsüberwachung steht am Rand einer Straße in Frankfurt/Main: In Solingen hat nun ein Blitzgerät für Spott im Netz gesorgt.

Copyright: Arne Dedert/dpa

Ein sogenannter Enforcement-Trailer zur Geschwindigkeitsüberwachung steht am Rand einer Straße in Frankfurt/Main: In Solingen hat nun ein Blitzgerät für Spott im Netz gesorgt.

Ein Facebook-Video löst Spott aus: Ein Blitzer steht scheinbar falsch in einer Einbahnstraße. Doch die Stadt Solingen hat gute Gründe – und klärt jetzt auf.

Die Stadt Solingen ist dem Eindruck entgegengetreten, zu dumm zu sein, einen „Blitzer“ aufzustellen. Den Eindruck hatte ein Video auf Facebook erweckt, das viral gegangen war und millionenfach geklickt wurde. Es zeigt eine mobile „Radarfalle“, die in einer Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung aufgestellt ist.

Die Stadtverwaltung stellte nun, ebenfalls auf Facebook, klar: Der mobile Blitzer stehe dort ganz bewusst. Die Straße sei in dem Abschnitt wegen einer Baustelle vorübergehend in eine Einbahnstraße verwandelt worden. Viele Autofahrer hätten dies aber ignoriert und seien verbotenerweise in verkehrter Richtung in die Straße gefahren. Dies habe zu gefährlichen Situationen geführt.

Um dies zu unterbinden und die Falschfahrer zu überführen, sei das mobile Blitzgerät bewusst entgegen der erlaubten Fahrtrichtung aufgestellt worden. Es handele sich also weder um einen Schildbürgerstreich noch um Staatsversagen, wie manch einer vermutet habe. (dpa/mg)

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