Ein Jahr nach dem Messerangriff hofft Siegen auf ein friedliches Stadtfest. Die Polizei ist mit starken Kräften im Einsatz.
Stadtfest Siegen startetWarnung vor „abstrakter Gefährdungslage“

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Das Siegener Stadtfest 2022
Aktualisiert29.08.2025, 14:56
Das Siegener Stadtfest beginnt und die Veranstalter rechnen mit rund 100.000 Besucherinnen und Besuchern.
Um für die Sicherheit bei den dreitägigen Feierlichkeiten zu sorgen, ist die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein mit starken Kräften im Einsatz. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit Tagen.
Landrat spricht von „abstrakter Gefährdungslage“
Landrat Andreas Müller betonte bei einem ersten Rundgang am Freitagabend (28. August), dass man gut gerüstet sei.
„Die Polizei ist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Bereits im Vorfeld standen wir der Stadt Siegen als Veranstalter bei der Erarbeitung des Sicherheitskonzepts beratend zur Seite“, so der Landrat. „Auch wenn es bei Veranstaltungen in dieser Größenordnung immer eine abstrakte Gefährdungslage gibt“.
Der leitende Polizeidirektor Klaus Bunse ergänzte: „Tag und Nacht sind wir für die Bürgerinnen und Bürger mit starken Kräften im Einsatz. Wir sind während des Stadtfests auf dem Veranstaltungsgelände und in den Räumen des Treffpunkts Sicherheit ansprechbar“.
Vor genau einem Jahr hatte eine 32-Jährige in einem Bus zum Fest drei Menschen lebensgefährlich verletzt. Die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen sollen helfen, dass es diesmal friedlich bleibt.
Zum ersten Mal werden mobile Fahrzeug-Sperren an den Zufahrten zum Siegener Stadtfest eingesetzt, es gibt einen Sicherheitsdienst, der die Taschen kontrolliert. Die Veranstaltung wird videoüberwacht und es gilt ein generelles Waffenverbot. (red)