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+++ Eilmeldung +++ Kölner Verbindung betroffen Schwefelsäure an NRW-Bahnhof ausgetreten – Evakuierung

+++ Eilmeldung +++ Kölner Verbindung betroffen Schwefelsäure an NRW-Bahnhof ausgetreten – Evakuierung

Kölner Verbindung betroffenSchwefelsäure an NRW-Bahnhof ausgetreten – Evakuierung

Am Bahnhof Herford tritt Schwefelsäure aus einem Kesselwagen (Symbolfoto).

Copyright: picture alliance/dpa

Am Bahnhof Herford tritt Schwefelsäure aus einem Kesselwagen (Symbolfoto).

Aus einem Kesselwagen am Bahnhof Herford tritt Schwefelsäure aus. Fahrgäste müssen den Bereich verlassen. Ein Großeinsatz läuft.

Am Bahnhof in Herford ist aus einem Güterzug Schwefelsäure ausgetreten, Fahrgäste mussten den Bereich verlassen, der Zugverkehr wird umgeleitet.

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, aus einem Kesselwagen, der rund 150 bis 200 Meter vor dem Bahnhof auf einem Gleis stehe, seien geringe Mengen der ätzenden, giftigen Säure ausgetreten. Niemand sei verletzt worden. Der Bahnhof wurde geräumt. Zuvor berichteten mehrere Medien über den Vorfall.

Streckensperrung im Bereich Herford

„Der Zugverkehr am Bahnhof ist eingestellt, die Strecke komplett gesperrt“, sagte der Feuerwehrsprecher auf Anfrage.

Laut „Zuginfo.NRW“ sind mehrere Linien wegen des größeren Feuerwehreinsatzes von der Streckensperrung betroffen.

  1. RE 6 (RRX) Köln/Bonn Flughafen–Neuss–Düsseldorf–Duisburg–Essen–Dortmund–Hamm–Bielefeld–Minden
  2. RE 70 Bielefeld–Herford–Minden–Hannover–Braunschweig
  3. RE 78 Bielefeld–Herford–Minden–Nienburg
  4. RB 61 Hengelo–Bad Bentheim–Rheine–Ibbenbüren–Osnabrück–Herford–Bielefeld
  5. RB 71 Bielefeld–Herford–Rahden

„Die Züge halten am nächsten Bahnhof und warten zunächst. In der Folge kommt es zu Verspätungen und wahrscheinlich zu Teilausfällen“, hieß es. Zwischen Bielefeld und Löhne in Westfalen sollten Ersatzbusse fahren. Die „Strecken-Info“ der DB meldete Störungen infolge eines „gefährlichen Ereignisses“ und Teilausfälle sowie Umleitungen.

Wie lange der Großeinsatz und die Arbeiten am Kesselwagen dauern werden, war zunächst offen.

Säure soll mit Chemikalien gebunden werden

Laut Feuerwehr ist die Ursache des Austritts unklar. Es könne womöglich eine Undichtigkeit am Kesselwagen sein oder auch ein Überlauf. „Aktuell treten keine Gase oder Dämpfe aus, die Lage ist statisch“, berichtete der Feuerwehrsprecher.

Die Deutsche Bahn müsse die Oberleitung im Bereich erden, damit die Einsatzkräfte dort keinen elektrischen Schlag riskierten. Danach werde man die ausgetretene Schwefelsäure mit Chemikalien binden. (dpa)

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