NRW-Schützenfest eskaliert Massenschlägerei vor Festzelt – Zeuge filmt alles

Polizisten laufen nach dem Einsatz zu ihren Streifenwagen.

Die Polizei rückte Sonntagfrüh (5. Juni 2022) mit mehreren Kräften zum Schützenfest nach Dülmen aus. Dort war es gegen 3 Uhr zu einer Massenschlägerei gekommen. Das Symbolfoto zeigt Polizisten am 26. Mai 2022 nach einer Massenschlägerei in Hamburg. 

Auf dem Schützenfest in Dülmen ist es zu einer Massenschlägerei gekommen. Es gab Verletzte. 

Erst wird gefeiert, dann fliegen die Fäuste: Sonntagfrüh (5. Juni) ist das Schützenfest in Dülmen am Dernekamp in einer Massenschlägerei ausgeartet. Dabei wurden insgesamt vier Männer (28 bis 46) verletzt. 

Wie die zuständige Polizei Coesfeld am Morgen berichtete, gingen eine unbekannte Tätergruppe und Angehörige des Schützenvereins aufeinander los.

Schützenfest in Dülmen: Verbaler Streit eskaliert vor dem Festzelt

Zwischen beiden Gruppen war es laut Polizei bereits zuvor im Festzelt zu verbalen Streitigkeiten gekommen. „Der Vorstand des Schützenvereins bat die unbekannten Täter daraufhin, das Zelt und das Fest zu verlassen. Dieser Bitte kamen sie zunächst nach“, erklärt ein Sprecher der Polizei.

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Gegen 3 Uhr entfachte sich der Streit dann vor dem Zelt erneut. Die Situation eskalierte. Etwa 30 unbekannte jugendliche Täter sollen auf zehn Mitglieder des Schützenvereins eingeschlagen und -getreten haben. Das hätten mehrere Zeugen unabhängig voneinander angegeben, so der Polizeisprecher. 

Polizei Coesfeld: Schützenfest-Schläger ergriffen die Flucht

Als die unbekannten Schläger das Martinshorn der eintreffenden Polizei gehört hätten, seien sie laut Zeugen in alle Richtungen weggerannt. Der Polizeisprecher: „Die Täter konnten nicht näher beschrieben werden.“

Bei den Verletzten handelt es sich wohl ausschließlich um Schützen. Zwei der Männer erlitten so schwere Verletzungen, dass sie per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

Ein Zeuge filmte allerdings die Schlägerei. Dieses Video wird der Polizei für die Ermittlungen zur Verfügung gestellt. Weitere Hinweise nehmen die Ermittler unter 02549 793-0 entgegen. (iri)

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