Raser auf A2 gestoppt Unfassbar, was auf der Tacho-Anzeige stand – illegales Autorennen?

Zapfsäulen stehen am frühen Morgen an einer Tankstelle auf dem Rasthof Lehrter See Nord an der Autobahn 2 (A2) in der Region Hannover.

Das hier verwendete Symbolfoto zeigt Zapfsäulen an einer Tankstelle auf einem Rasthof an der A2 in der Region Hannover. Das Foto wurde im Juni 2022 in Lehrte (Niedersachsen) aufgenommen und steht nicht in Verbindung mit der Berichterstattung. 

In NRW wurde ein Raser mit gefährlich hoher Geschwindigkeit gestoppt. Polizeikräfte aus zwei Bundesländern waren in die Verfolgung involviert.

Kaum zu glauben, was der Tacho eines Rasers zwischenzeitlich angezeigt hat: In NRW wurde kürzlich ein Autofahrer mit unfassbar hoher Geschwindigkeit gestoppt. Der Einsatz ereignete sich bereits am Freitag (5. August). Polizeikräfte aus zwei Bundesländern waren in die Verfolgung des Mannes involviert, wie die Polizei am Sonntag (7. Agust) bekannt gab.

Die irre Verfolgungsjagd begann in Niedersachsen und fand in NRW an der Autobahn 2 ihr Ende.

Raser auf A2 gestoppt: Er war doppelt so schnell wie erlaubt

Der 50-jährige Autofahrer war zunächst einer Streifenwagen-Besatzung an der Anschlussstelle Bad Eilsen in Niedersachsen aufgefallen, wie die Beamtinnen und Beamten berichteten. 

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Nach Aufnahme der rasanten Verfolgung in Richtung Dortmund habe die Tachonadel dann bei bis zu 260 Kilometern pro Stunde gestanden – erlaubt seien nur 130 Kilometer pro Stunde gewesen. Der Mann war damit doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs. 

„Das verwendete Einsatzfahrzeug war auch stark motorisiert“, erklärte eine Polizeisprecherin in Hannover. Es habe bei konstantem Abstand diese hohe Geschwindigkeit gemessen.

Im weiteren Verlauf der Verfolgung seien dann Einsatzkräfte aus NRW zur Hilfe geeilt. Bei Porta Westfalica verließ der Mann den Angaben zufolge schließlich die A2.

In Holtrup, einem Ortsteil von Porta Westfalica im Kreis Minden-Lübbecke, wurde der Raser schließlich festgenommen. Dabei kam heraus, dass er in einem Leasingauto unterwegs war, das er schon länger hätte zurückgeben müssen. Die Polizei ermittelt nun wegen eines illegalen Rennens und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. (dpa, jba)

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