Bluttat in NRW Schraubendreher-Attacke auf offener Straße: 24-Jähriger tot

Ein Tatort ist abgesperrt, für die Spurensicherung wurde ein Zelt aufgestellt.

Spurensicherung: Ein Mann (24) ist am frühen Sonntagmorgen (14. August 2022) in Marienheide auf offener Straße niedergestochen worden. Das Symbolfoto zeigt einen Tatort in Augsburg. 

Nach dem Tod eines Mannes (†24) hat die Kölner Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen. 

Ein Streit ist in Marienheide bei Gummersbach tödlich geendet. Am Sonntagmorgen (14. August) wurde ein 24-Jähriger auf offener Straße von einem Kontrahenten niedergestochen. Der junge Mann erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. 

Bei der mutmaßlichen Tatwaffe handelt es sich laut Polizei um einen Schraubendreher.

Bluttat in NRW: Mordkommission der Kölner Polizei übernimmt Ermittlung

Ein 34-Jähriger sei noch vor Ort festgenommen worden, hieß es am Sonntagnachmittag. Der Mann ist verdächtig, den 24-Jährigen gegen 5.15 Uhr auf der Moosbergstraße mit dem Schraubendreher so schwer verletzt zu haben, dass er verstarb. Eine Mordkommission der Polizei Köln hat die Ermittlungen übernommen. 

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„Der Tatverdächtige wurde ebenfalls mit einer Stichverletzung in eine Klinik eingeliefert“, so ein Sprecher. Für ihn bestehe nach derzeitigem Stand jedoch keine Lebensgefahr. Zum Nachweis von Alkohol und Drogen im Blut des mutmaßlichen Angreifers wurden Blutproben entnehmen. Die mutmaßliche Tatwaffe stellten die Einsatzkräfte sicher.

Die Ermittlungen zum Tathergang sowie zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an. Nach seiner medizinischen Versorgung soll der 34-Jährige am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. (iri)

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